Einmal im Jahr treffen sich Tausende Musikfans aus ganz Österreich und den Nachbarländern, um bekannte Künstler und Bands aus dem Rock- und Popbereich zu feiern: Das Frequency Festival, einst ein überschaubares Stadtfestival, zählt heute zu den wichtigsten Musikveranstaltungen Österreichs.
Anfänge als Wiener Stadtfestival
2001 fällt der Startschuss für das Frequency Festival. Ziel der beiden Veranstaltergesellschaften Musicnet und Nova Music ist es, die besten Bands aus den Bereichen Indie, Pop und Hip-Hop auf einer Bühne zu vereinen. Diese befindet sich im ersten Jahr noch in Wien, weshalb die Veranstaltung auch den Zusatz „Vienna City Festival“ trägt. Nationale und internationale Top-Acts wie Stereo Total, Eins Zwo, Seeed und Total Chaos sorgen damals auf dem Open-Air-Gelände der Arena Wien für Stimmung.
Umzug auf den Salzburgring
Die Premiere wird ein riesiger Erfolg und Tickets für das Frequency Festival werden immer gefragter. Schnell ist klar: Ein größerer Veranstaltungsort muss her. So findet das Festival am 14. und 15. Juni 2002 zum ersten Mal auf dem Salzburgring statt – mit täglich 10.000 Besuchern, die kleine und große Bands aus verschiedenen Genres feiern.
Neben den zugkräftigen Headlinern Sonic Youth, Tocotronic, Die Ärzte und Sportfreunde Stiller treten mit Heinz Aus Wien, Attwenger oder dem Satire-Duo Stermann und Grissemann auch zahlreiche einheimische Acts auf. Die Neuauflage am größeren Standort kommt gut an und so bleibt das Erfolgsrezept auch in der Folge bestehen.
Das Frequency Festival wächst
Bis 2008 bleibt das Festival dem Salzburgring treu. Nachdem die Veranstaltung 2003 mit 40.000 Tickets und den Zugpferden Travis und Metallica ausverkauft ist, erweitert man das Areal im nächsten Jahr um eine zweite Hauptbühne. Erneut laden Top-Artists wie Die Ärzte, Die Fantastischen Vier, Faithless und Keane ihre Fans zum Feiern unter freiem Himmel ein und zeigen einmal mehr, dass Genregrenzen auf dem Frequency Festival nicht gelten.
2005 gibt es erstmals gleich drei Tage musikalische Unterhaltung mit Headlinern wie Oasis, den Foo Fighters und den Toten Hosen. Einen neuen Besucherrekord verzeichnet man 2006 mit 65.000 verkauften Karten; und auch die beiden darauffolgenden Veranstaltungen werden zum Erfolg. Im Zuge dessen entsteht noch eine dritte Bühne für aufstrebende Künstler, die mit einem Auftritt auf dem Frequency Festival auf ihren großen Durchbruch hoffen.
Mehr Bühnen und ein neues musikalisches Konzept
Das Jahr 2009 markiert schließlich einen Wendepunkt in der Geschichte des Frequency Festivals. Erneut steht ein Umzug an: von Salzburg geht es nach St. Pölten, wo das Festival bis heute zu Hause ist. Erstmals gibt es nicht nur vier Bühnen, sondern auch ein erweitertes musikalisches Spektrum.
Neben Rockgiganten wie Radiohead, Dancehall-König Peter Fox und den Elektro-Pionieren The Prodigy können sich Fans auch noch zu später Stunde zum Sound einiger weltberühmter DJs verausgaben. Das erweiterte Konzept kommt an: Erneut ist die Veranstaltung ausverkauft und internationale Bands auf Österreich-Tour planen das Frequency Festival fest ein.
Top-Acts und Newcomer ziehen jährlich tausende Besucher an
Mit Ausnahme der Jahre 2020 und 2021 bietet das Frequency Festival jährlich Shows der Extraklasse und bringt dabei Fans unterschiedlicher Musikstile für eine gigantische Party zusammen. Ob aufstrebende Rapstars, Rockveteranen oder bekannte Popmusiker: in St. Pölten lassen sie das Gelände beben!