Gerlinde Kaltenbrunner (*13. Dezember 1970 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich) ist eine österreichische Bergsteigerin und zählt zu den bedeutendsten Höhenbergsteigerinnen der Welt.
Bereits mit 13 Jahren begann Kaltenbrunner mit dem Klettern. 1994 erreichte sie am Broad Peak erstmals eine Höhe von mehr als 8.000 Metern. In den folgenden Jahren gelangen ihr Besteigungen zahlreicher Achttausender, darunter Cho Oyu, Makalu, Manaslu, Nanga Parbat, Annapurna, Gasherbrum I und II, Kangchendzönga, Dhaulagiri, Lhotse und Mount Everest.
Historischer Erfolg am K2: Am 23. August 2011 erreichte Gerlinde Kaltenbrunner im siebten Anlauf den Gipfel des 8.611 Meter hohen K2 über die Nordseite. Damit hatte sie alle 14 Achttausender bestiegen – als erste Frau vollständig ohne zusätzlichen Flaschensauerstoff. Dieser Erfolg machte die österreichische Extrembergsteigerin international bekannt.
Kaltenbrunners Expeditionen waren mehrfach von schwierigen Wetterbedingungen, Lawinengefahr und tragischen Unglücken geprägt. Dennoch verstand sie Höhenbergsteigen nie primär als Wettbewerb um Rekorde. Im Mittelpunkt standen für sie die persönliche Herausforderung, anspruchsvolle Routen und ein möglichst ursprünglicher Alpinismus.
Mit ihren Besteigungen im Himalaya und Karakorum gehört Gerlinde Kaltenbrunner zu den herausragenden Persönlichkeiten des internationalen Höhenbergsteigens und zu den bekanntesten österreichischen Alpinistinnen.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.