Harakiri for the Sky ist eine österreichische Post-Black-Metal-Band aus Salzburg und Wien, gegründet im Dezember 2011. Zentrale und durchgängige Mitglieder sind der Multiinstrumentalist Matthias "M.S." Sollak, verantwortlich für Songwriting und Instrumentierung, sowie Sänger Michael "J.J." Kogler, der sämtliche Liedtexte verfasst.
Das Projekt entstand aus dem Wunsch Sollaks, musikalisch über die Grenzen seiner früheren Bands hinauszugehen. Erste Kompositionen präsentierte er Kogler, dem Gründer der Band Karg, woraus schließlich Harakiri for the Sky hervorging. Seit Beginn arbeitet das Duo im Kern zu zweit, wird im Studio und live jedoch regelmäßig von Gastmusikern unterstützt.
2012 erschien das selbstbetitelte Debütalbum "Harakiri for the Sky" beim Label Art of Propaganda und wurde positiv aufgenommen. Mit dem zweiten Album "Aokigahara" (2014), benannt nach dem japanischen Suizidwald, etablierte sich die Band international. Das Album enthält das Cover "Mad World" und Beiträge mehrerer Gastsänger aus der Black-Metal-Szene. Es folgten "III: Trauma" (2016) sowie Festivalauftritte und Tourneen mit namhaften Genrevertretern.
2018 veröffentlichte die Band "Arson", erstmals mit Kerim Lechner als Gast-Schlagzeuger. Das pandemiebedingt verzögerte Album "Mære" erschien 2021 und enthält das Placebo-Cover "Song to Say Goodbye". 2022 wurden die ersten beiden Alben komplett neu eingespielt und erneut veröffentlicht. Nach einer Headliner-Tour 2023 erschien im Januar 2025 das Studioalbum "Scorched Earth", an dem unter anderem Tim Yatras (Austere) beteiligt war.
Harakiri for the Sky waren bislang dreimal für den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Hard & Heavy nominiert.
Musikalisch verbindet die Band Elemente des Black Metal mit Post-Rock- und Post-Metal-Strukturen. Charakteristisch sind melodische Gitarren, meist mittleres Tempo, emotionale Dynamik und eine moderne, dennoch rohe Produktion. Inhaltlich kreisen die Texte um Melancholie, innere Konflikte, Hoffnungslosigkeit, Tod und Suizid, ohne diese Themen zu verherrlichen. J.J. beschreibt die Texte als autobiografisch geprägt und als Ausdruck emotionaler Verarbeitung.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.