Sein Erfolg kommt nicht von ungefähr: James Newton Howard stammt aus einer musikalischen Familie und blickt zudem auf eine sehr abwechslungsreiche Musik-Karriere zurück. Von seiner Großmutter, einer klassischen Geigerin, inspiriert, begann er im Alter von vier Jahren Klavierunterricht zu nehmen. Später studierte Howard an der Music Academy of the West in Santa Barbara und an der USC School of Music Klavier im Hauptfach. Nach dem Ende seiner formalen Ausbildung ging er bei dem legendären Arrangeur Marty Paich in die Lehre, der ihn in die Orchester-Komposition einführte. Trotz seiner klassischen Ausbildung interessierte sich Howard immer auch für Rock- und Pop-Musik. Für seine Frühwerke tauchte er tief in die Welt des Pop ein, wobei er sein Talent als Musiker, Arrangeur, Songwriter und Produzent unter Beweis stellen konnte.
Studio- und Tournee-Erfahrung sammelte James Newton Howard unter anderem in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Pop- Größen wie Elton John; Crosby, Stills & Nash; Barbra Streisand; Earth, Wind andFire; Bob Seger; Rod Stewart; Toto; Glenn Frey; Diana Ross; Carly Simon; Olivia Newton-John; Randy Newman; Rickie Lee Jones und Chaka Khan.
Als er 1985 mit Head Office den ersten Auftrag im Filmgeschäft bekam, wusste Howard, dass er seine Berufung gefunden hatte. Seitdem komponierte er die Soundtracks für Filme wie Erschütternde Wahrheit; The Huntsman & The Ice Queen; Maleficent; Nightcrawler; Snow White and the Huntsman; Das Bourne Vermächtnis; Salt; Die Legende von Aang; Wasser für die Elefanten; Gnomeo und Julia; Batman Begins; Collateral; Schnee, der auf Zedern fällt; Outbreak; The Village; Hidalgo; Peter Pan; Wyatt Earp; Das Mädchen aus dem Wasser; The Sixth Sense; Unbreakable; Das Gesicht der Wahrheit; Der Schatzplanet; Signs; Falling Down; Zwielicht; Glengarry Glen Ross; Waterworld; Im Auftrag des Teufels; Dave; Pretty Woman und Die Tribute von Panem mit all seinen vier Fortsetzungen und viele mehr.
Im Jahr 2009 gewann er mit Hans Zimmer den Grammy Award für die Co- Komposition des Soundtracks zu The Dark Knight. Der Soundtrack zu Blood Diamond sowie ein Song aus Tage wie dieser bescherten ihm weitere Grammy- Nominierungen. Mit dem Theme zu Andre Braughers Serie Gideon’s Crossing gewann er einen Emmy, zwei Emmy-Nominierungen erhielt er für das Theme zur Kult-Serie Emergency Room sowie die Musik für Ving Rhames’ Fernsehserie Men. Für die Musik zu den Filmen Der Krieg des Charlie Wilson, Michael Clayton und I Am Legend wurde er von den World Soundtrack Awards zum Filmkomponisten des Jahres ernannt.
Howard wurde mit dem prestigeträchtigen Henry Mancini Award for Lifetime Achievement der ASCAP-Stiftung und 2016 mit dem BMI Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Derzeit arbeitet er als künstlerischer Leiter am Henry Mancini Institute der University of Miami.