Jasmine Myra ist eine britische Jazzmusikerin (Altsaxophon, Flöte, Komposition) und zählt zu den markanten Stimmen der zeitgenössischen UK-Jazzszene. Ihr Stil verbindet modernen Jazz mit cineastischen Klanglandschaften, Naturimpressionen und feinsinniger Instrumentalmusik.
Aufgewachsen in Leeds, erhielt sie früh Saxophonunterricht, spielte im Jugendjazzorchester LYRJO und studierte am Leeds Conservatoire. Sie blieb ein aktiver Teil der dortigen Szene, unter anderem als Mitglied des Abstract Orchestra. Musikalisch beeinflusst von Bonobo, Ólafur Arnalds und Kenny Wheeler entwickelte sie eine melodisch dichte, atmosphärische Handschrift.
2019 erschien ihre EP "Bring to Light". Mit dem Debütalbum "Horizons" (2022, Gondwana Records) gelang ihr der internationale Durchbruch. Das von Matthew Halsall produzierte Werk wurde von der Kritik hochgelobt. 2024 folgte "Rising" (Gondwana), das ihren warmen, spirituellen und orchestral erweiterten Sound weiter festigte.
Mit ihrem dritten Album "Where Light Settles" vollzog Myra einen weiteren künstlerischen Entwicklungsschritt. Das Werk vereint neun Kompositionen, die sich mit Dualität, Wachstum und innerer Reifung auseinandersetzen. Erstmals produzierte sie das Album selbst; Matthew Halsall fungierte als Contributing Producer. Die Aufnahmen entstanden live im Studio The Nave in Leeds mit ihrem langjährigen Ensemble und einem 15-köpfigen Orchester unter der Leitung von Ozzy Moysey. Streicher, Harfe, Vibraphon, Holzbläser und Rhythmusgruppe verschmelzen zu einem farbenreichen, stark vom Film-Soundtrack beeinflussten Klangbild.
Inspiriert von Naturerlebnissen in Nordwales, dem Lake District und den South Downs sowie von Komponisten wie Dustin O’Halloran und Hans Zimmer, entfaltet das Album eine herbstlich anmutende, atmosphärische Dramaturgie. Stücke wie "Opening", "Likeness and Shadow", "Some Rain Must Fall", "Echo", "In An Instant" und der Titelsong "Where Light Settles" stehen exemplarisch für ihre bildhafte, emotional tiefgründige Tonsprache. Internationale Auftritte – unter anderem in Montreux sowie bei Konzerten in China – unterstreichen ihre wachsende Bedeutung in der globalen Jazzlandschaft.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.