Geprägt von den Straßen ihrer Heimat Brooklyn, New York, ist Lola Brooke seit 2016 als Rapperin aktiv. Ihren Durchbruch verdankt sie der 2021er-Single "Don’t Play With It" (featuring Billy B), die sich im Folgejahr zum TikTok-Hit entwickelt. Noch etwas später erscheint der Track als Remix mit Latto und Yung Miami – und kann wie die Ursprungsversion Streams und Views im zweistelligen Millionenbereich verbuchen. Kein Wunder also, dass Lola Brooke es 2023 in die XXL Freshmen Class schafft – ein sicheres Zeichen dafür, dass die aufstrebende Newcomerin eine steile Karriere vor sich hat.
Die "Don’t Play With It"-Rapperin kommt als Shyniece Thomas in Brooklyn zur Welt und wächst im Stadtteil Bedford-Stuyvesant als Einzelkind bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf. Es sind erfolgreiche Vorbilder wie 50 Cent oder Lil Wayne, die in ihr erstmals den Wunsch entfachen, selbst zu rappen. Ab 2016 geht sie dieses Unterfangen ernsthaft an – mit einem Künstlernamen, der ihre Herkunft widerspiegelt. Zwischen 2018 und 2020 bringt Lola Brooke erste Singles heraus, etwa "Not the Same" oder "Shittin’ Me?". Ihre Durchbruchsingle "Don’t Play With It" erscheint zwar bereits 2021, doch es soll noch ein wenig dauern, bis diese mithilfe einschlägiger Sozialer Medien ihr volles Potenzial offenbart. Letztlich schafft es der Track sogar in die US-Single-Charts – nach jahrelanger Arbeit und Hingabe haben die Leute Lola Brooke endlich auf dem Schirm.
Debütalbum "Dennis Daughter"
Ab 2023 geht es richtig rund bei Lola Brooke. So zieht sie einige Features an Land und gastiert unter anderem auf "Conceited" von Flo Milli, "Da Girls" von Ciara und "No Angels" von Coi Leray. Andersherum kann sie selbst zwei namhafte Kollegen für Gastauftritte auf ihren Tracks gewinnen: Nach "You" mit Bryson Tyller erscheint "Pit Stop" mit French Montana. Die beiden Singles geben einen Vorgeschmack auf Lola Brookes erstes Album "Dennis Daughter", das im November 2023 herauskommt und auch den "Don’t Play With It"-Remix mit Latto und Yung Miami enthält.
Mit Songs der Sorte "Here I Come", "So Disrespectful" oder "Just Relax" hat Lola Brooke mehrfach bewiesen, dass "Don’t Play With It" kein einmaliger Zufallstreffer war. Die Leute lieben ihre Art zu rappen, die an Foxy Brown erinnert und die Hörer einerseits nostalgisch werden lässt und andererseits gekonnt den Bogen zur zeitgenössischen Rapkultur schlägt. Mit catchy Bars, starken Reimen, einem Wahnsinns-Flow und ihrem selbstbewussten Auftreten hat Lola Brooke beste Chancen, eine richtig große Nummer im Rap-Game zu werden. Bleibt ihr zu Wünschen, dass sie auch hierzulande sowie rund um den Globus bald die Aufmerksamkeit erfährt, die sie verdient.