„Lace Up“ lautet der Schlachtruf, mit dem Machine Gun Kelly – kurz MGK – schon seit einigen Jahren die Hip-Hop-Welt aufmischt. Im April 1990 in Houston, Texas als Colson Baker geboren, musste MGK als Kind etliche Male umziehen – zwischenzeitlich lebte er sogar in Ägypten! –, was seine Familie schon sehr früh zerrütten sollte: „Meine Mutter war schon weg, als ich gerade mal neun Jahre alt war“, berichtet der heute 26-Jährige, der einen Großteil seiner Jugend in Denver verbrachte. Nachdem er in der siebten Klasse DMX’ Clip zu „We Right Here“ gesehen hatte, begann er damit, seine eigenen Erfahrungen in Raps zu verpacken – ohne dabei jedoch seine Rock- und Punk-Wurzeln zu vergessen. „Den Namen Machine Gun Kelly bekam ich verpasst, weil ich so schnell rappen kann wie ein Maschinengewehr“, erzählt MGK, der mit 15 seine ersten Konzerte absolvierte.
Inspiriert von so unterschiedlichen Dingen wie „Mötley Crüe, Ludacris, Blink 182, Tattoo-Schmerzen, The Temptations und überhaupt allen Menschen, die nackt sind“, wie er selbst sagt, stieg sein ebenfalls „Lace Up“ betiteltes Debütalbum im Jahr 2012 auf Platz 4 in die US-Billboard-Charts ein. Unterstützung bekam MGK auf dem Debüt von etlichen Größen wie z.B. Bun B, Twista, DMX, Jeezy und Lil Jon. Während er danach auch im US-Filmdrama „Beyond The Lights“ glänzte, ging 2015 auch die zweite Albumveröffentlichung „General Admission“ auf die #4 in den Staaten. Davor schon gewann er diverse Awards, unter anderem „Best US Act“ bei den MTV Europe Music Awards, „Hottest Breakthrough MC“ bei den MTV Music Awards sowie gleich mehrere Auszeichnungen bei den Ohio HipHop Awards. Sein drittes Album erscheint 2017.