Als ausgewiesene Festspielregion genießt der Naturpark Neusiedler See ein ausgezeichnetes Renommee bis weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus. Nur etwa eine Fahrstunde von der Metropole Wien entfernt, lockt die Oper im Steinbruch rund 160.000 Besucher pro Jahr in das malerische Burgenland. Auf dem Spielplan stehen internationale Adaptionen weltberühmter Opern wie "Die Zauberflöte", "Turandot", "Nabucco" oder "Carmen".
Musiktheater-Genuss im Steinbruch: Atmosphärisch und einzigartig
Keine Frage: Die wildromantische Kulisse des Römersteinbruchs in Sankt Margarethen verleiht den hier aufgeführten Opern einen ganz eigenen Charakter. Neben der ausgezeichneten Akustik tragen auch die imposanten Sandsteinriesen rund um den weitläufigen Foyerpark zum besonderen Gesamteindruck bei. Bereits seit 1996 gelten die wechselnden Shows der Oper im Steinbruch als saisonale Höhepunkte im Festspielkalender.
Wer Tickets für die Oper im Steinbruch besitzt, kann den Veranstaltungsbesuch gleich mit einem mehrtägigen Aufenthalt im Burgenland verbinden. Schließlich gibt es mit der Seebühne Mörbisch einen weiteren Anziehungspunkt für Operetten- und Musical-Fans in unmittelbarer Nähe. Auch nationale und internationale Klassik- und Pop-Stars gastieren bei ihren Touren immer wieder in der Oper im Steinbruch. Herrlich, wenn die gewaltigen Stimmen zwischen den Felswänden widerhallen!
Geschichte und Gegenwart der Oper im Steinbruch
Mitte der Neunzigerjahre unter dem Namen "Opernfestspiele St. Margarethen" gegründet, blickt die Oper im Steinbruch bereits auf eine bewegte Geschichte zurück. Für den Ausbau des Festspielgeländes in jüngster Vergangenheit zeichnen mit der Esterházy-Stiftung auch die Eigentümer des Steinbruchs verantwortlich. Nach einer pandemiebedingten Unterbrechung des Spielbetriebs können Opernfans sich nun wieder über regelmäßige Aufführungen freuen.
Neben der Historie des jährlich wiederkehrenden Freiluft-Events beeindruckt auch die Geschichte des Steinbruchs. So bestehen einige weltberühmte Prachtbauten – wie das zwischen 1872 und 1883 errichtete Wiener Rathaus – aus dem vor Ort abgebauten, burgenländischen Kalksandstein.
Oper im Steinbruch: Wissenswertes rund um den Veranstaltungsbesuch
Über 4.600 Besucher pro Vorstellung finden auf dem weitläufigen Festspielgelände Platz. Der begrünte Foyerpark lädt vor und nach dem Opernbesuch sowie in den Pausen zum Schauen und Entdecken ein. Das kulinarische Angebot reicht von deftigen Schmankerln aus der Region bis hin zu internationalen Speisen mit Bezug auf die gezeigten Opern.
Wer es besonders exklusiv mag, kann unter den weißen Sonnenschirmen der Opernlounge an einem Gläschen Schampus oder Wein nippen. Auch die schöne Aussicht auf Foyerpark, Bühne und Steinbruch lässt dabei keine Wünsche offen. Einen festen Dresscode gibt es nicht. Die Kleidung sollte vielmehr an die vorherrschenden Wetterbedingungen angepasst werden.
Ein weiteres Plus: Die optimale Infrastruktur
Unmittelbar an der Spielstätte sind ausreichend Parkplätze verfügbar. Besucher aus Wien oder Eisenstadt können den praktischen Shuttleservice zum Festspielgelände nutzen. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität steht ein eigens eingerichteter Shuttle zwischen oberem Parkplatz und Foyerpark zur Verfügung. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Egal, ob aus der Region oder mit längerer Anreise: Einem entspannten Besuch der Oper im Steinbruch steht nichts im Wege.