Peter Ratzenbeck (* 10. Oktober 1955 in Graz) ist ein österreichischer Gitarrist, Komponist und Musikpädagoge. Der Autodidakt zählt zu den prägenden Fingerstyle-Gitarristen Österreichs und verbindet irische Musik mit Folk, Blues, New Age sowie Elementen aus Barock- und Lautenmusik.
Mit 16 Jahren erhielt er seine erste Gitarre und erlernte die Grundlagen über seinen Freund Xao Seffcheque. Seine eigentliche "Schule" war jedoch die Straße: In den 1970er-Jahren spielte er als Straßenmusiker in Deutschland, England, Schottland und Irland. 1976 gab er in Bregenz sein erstes öffentliches Konzert, bereits ein Jahr später stand er dort im Hauptprogramm. Kurz darauf entstand seine erste Schallplatte mit 16 Titeln. Musikalisch inspirierten ihn unter anderem Leo Kottke (Zwölfsaitige Gitarre), "Angi" von Davey Graham sowie "Eleanor Rigby" in der Interpretation von Werner Lämmerhirt, mit dem er zeitweise zusammenarbeitete.
Neben seiner Solokarriere arbeitete Ratzenbeck mit bekannten Austropop-Künstlern wie S.T.S., Wilfried und Boris Bukowski. Seit 1980 verbindet ihn eine enge musikalische Freundschaft mit dem irischen Folkmusiker Andy Irvine, mit dem er regelmäßig auftritt.
2005 feierte er seinen 50. Geburtstag, 30 Jahre Bühnenpräsenz sowie die Veröffentlichung seines 20. Tonträgers. Im selben Jahr entstand in Carlisle (Cumbria) die CD "Resonances", produziert von Michael Chapman. Als Gastmusiker wirkten unter anderem Andy Irvine, Dougie MacLean und Michael Chapman mit. 2007 war Ratzenbeck auf Reinhard Meys Album "Bunter Hund" als Gitarrist zu hören.
Der im nördlichen Waldviertel lebende Künstler spielt jährlich rund 60 bis 70 Konzerte und gibt zusätzlich Gitarrenworkshops. Sein Repertoire besteht überwiegend aus Eigenkompositionen, die oft intuitiv entstehen – ein kreativer Prozess, den er als "Empfangen" musikalischer Ideen beschreibt.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.