STADT:KULTUR (ehemals art.experience)
Das Kulturfestival wurde 2009 in Baden bei Wien (Niederösterreich) initiiert und richtet sich gezielt an ein urbanes, kulturinteressiertes Publikum ab 25 Jahren. Ziel war es von Beginn an, ein außergewöhnliches Kulturangebot in der Region zu etablieren – mit Kabarett, Lesungen, Filmvorführungen, Musikveranstaltungen sowie Diskussionsformaten zu gesellschaftlich relevanten Themen.
Vision und Konzept
Das Veranstalterteam von HSG Events (vormals Vision05) verfolgte die Idee, Kultur nicht auf wenige Spielstätten zu beschränken, sondern sie als festen Bestandteil regionaler Stadträume zu verankern. Hintergrund war der Mangel an Auftrittsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler im bevölkerungsreichen Süden Wiens. Mit dem Leitgedanken „Kultur vor der Haustüre“ sollten kulturinteressierte Menschen nicht mehr nach Wien ausweichen müssen, sondern hochwertige Veranstaltungen direkt in ihrer Region erleben können.
Entwicklung und Etablierung
2010 startete das Festival mit sechs Veranstaltungen in der Halle B in Baden. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Format zu einem festen Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft und zieht heute jährlich tausende Besucherinnen und Besucher aus dem Raum Perchtoldsdorf, Mödling und Baden an. Kurze Anfahrtswege, niederschwelliger Zugang ohne Kleidervorschriften und ein qualitativ anspruchsvolles Programm prägen das Konzept bis heute.
Relaunch zu STADT:KULTUR
2020 erfolgte ein umfassender Marken-Relaunch: Aus art.experience wurde STADT:KULTUR. Ziel war es, das Programm nicht mehr nur saisonal im Herbst anzubieten, sondern ganzjährig kulturelle Highlights in Baden und Perchtoldsdorf zu präsentieren. Im selben Jahr wurde mit „STADT:KULTUR IM PARK“ ein Open-Air-Festival im Kurpark Baden ins Leben gerufen.
Expansion und Sommerarena
Ein weiterer Meilenstein folgte 2024: STADT:KULTUR bespielt seither erstmals die historische Sommerarena im Kurpark Baden. Mit einer Kapazität von bis zu 700 Gästen können nun auch internationale und größere Produktionen auf höchstem Niveau realisiert werden.
Soziale und kulturelle Verantwortung
Kooperationen mit Schulen ermöglichen Kindern und Jugendlichen frühzeitigen Zugang zu Kabarett, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen. Darüber hinaus stellt das Festival jährlich ein Kontingent an Gratiskarten für Inhaberinnen und Inhaber eines Kulturpasses bereit, um auch Menschen mit finanziellen Engpässen die Teilnahme am kulturellen Leben zu ermöglichen.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quelle: offizielle Künstlerinformation