The Dead South waren nie auf ständige Neuerfindung aus, sondern auf die kompromisslose Verfolgung ihres eigenen Weges. Mit Selbstvertrauen in ihren einzigartigen Sound und die Gewissheit, aufeinander zählen zu können, stehen sie kurz vor dem großen globalen Erfolg und haben sich dabei eine beneidenswerte Position erarbeitet: totale Autonomie. Ob man ihre Musik als progressiven Bluegrass, alternative Americana, Country, Folk oder Western bezeichnet, spielt keine Rolle – entscheidend ist, dass es ihr Stil ist, den Menschen aller Herkunft, Überzeugungen, Erfahrungen, Sprachen und Altersgruppen lieben.
Die authentischen Bluegrass-Musiker von The Dead South haben kein Problem damit, traditionelle Erwartungen zu durchbrechen: Mit meisterhaft gespielten Banjo-Rolls, schnellen Mandolin-Tremolos, dreistimmigen Harmonien und klassischen Songthemen wie Mordballaden, Untreue und Geistergeschichten, bringen sie immer einen Hauch von Witz und Charme ein. Auf ihrem Weg nach oben haben sie eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man als Außenseiter bestehen will, muss man großartig sein.
Bestätigt wird dies durch die leidenschaftliche Fangemeinde, die oft im typischen Dead-South-Look zu den Konzerten kommt. Diese "Good Company", wie sie sich selbst nennen, ist eine globale Gemeinschaft, die vielleicht nicht immer einer Meinung ist, aber bei den Gigs Schulter an Schulter steht.