Ulli Bäer, 1955 in Wien geboren und bürgerlich Peter Geyer, wurde Anfang der 1980er mit seinem Dialekthit "Der Durscht" bekannt. Weitere Songs wie "Schönes Madl", "Verkrampf di net" und "Ohren auf" festigten seinen Platz in der österreichischen Popmusik. Obwohl die Chartpräsenz später abnahm, blieb er als Gitarrist, Sänger und Live-Musiker eine feste Größe der heimischen Szene.
Schon als Jugendlicher aktiv in Amateurbands, konzentrierte er sich bald auf die Gitarre. 1977 gewann er einen Studio-Wettbewerb, der seine professionelle Laufbahn einleitete und zu mehreren Hits mit Produzent René Reitz führte. 1984 zeigte er mit der LP "Erwachsene gibt’s gnua" eine neue, ruhigere stilistische Richtung, produziert von Wolfgang Ambros und Peter Koller. Für das Album "Alle Lichter" (1985) nahm er wieder ausschließlich eigene Songs auf und arbeitete dabei mit prominenten Gastsängern wie Rainhard Fendrich und Christian Kolonovits.
Er wirkte 1985 beim Benefizprojekt "Austria für Afrika" mit und wurde ab den 1990er-Jahren zu einem gefragten Tour-Gitarristen, unter anderem über viele Jahre für Georg Danzer und später auch für das legendäre Trio "Austria 3". Mit Peter W. Kevin entstand 1990 die LP "Der Bäer ist los", 1993 das Wienerlied-Album "Wien auf der Zungenspitze". Parallel spielte er in seiner Combo "The Boys from Hairnoise" und war Teil der Formation Bäer/Danzer/Baum. Auch an Danzers Produktion "Nahaufnahme" wirkte er mit, darunter bei der Version des Hits "Vita".
Seit etwa 2005 ist er zudem mit den "Blues-Schrammeln" aktiv, einer humorvollen Crossover-Formation, die Wienerlied, Rock ’n’ Roll, Blues und Pop verbindet. Bis heute steht Ulli Bäer als Gitarrist, Sänger und kreativer Mitgestalter regelmäßig auf österreichischen Bühnen.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.