Struktur als Programm
Neue Formen künstlerischer Ausdrucksweise brauchen neue und geeignete Orte und Strukturen der Produktion und Präsentation. Diese Orte müssen offen, flexibel und in jedem Fall entwickelbar sein. Dies gilt gleichermaßen für Infrastrukturen und Organisationsstrukturen und natürlich auch für die Mittel. Stichwort: Produktionsstätten, Experimentierräume.
Vor diesem Hintergrund, einerseits einer ständigen Ausdifferenzierung in unterschiedlichste Sparten und Bereiche und andererseits aus der Notwendigkeit heraus offen auf die neuesten Strömungen jederzeit flexibel reagieren zu können, wurde die spezielle Struktur der p.m.k entwickelt. So gesehen ist die Struktur der p.m.k ihr Programm.
Die p.m.k als aktiver Zusammenschluss von momentan 30 in Innsbruck bereits seit längerem tätigen Kulturvereinen wurde mit dem Ziel gegründet, vergleichbar mit einer Regiegemeinschaft etwa bei Rechtsanwälten oder Architekten, einen gemeinsamen Veranstaltungsort einzurichten und zu bespielen und andererseits Aufgaben wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Koordination sowie Geschäftsführung etc. in einem gemeinsamen Büro zu bündeln.
Die inhaltliche Breite und Vielfältigkeit spiegelt sich in der Mitgliederliste der p.m.k und das ist auch ihre besondere Stärke: die vielen Spezialisten, die in ihrem Bereich spezielles Know How und den Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen haben und über beste Kontakte zu Musikern, Künstlern, Agenturen und Theoretikern verfügen. Darauf hat die p.m.k von Anfang an gebaut und sich bemüht, all diese Gruppierungen so intensiv wie möglich einzubinden