Geboren im kleinen burgenländischen Dorf Raiding gilt Franz Liszt als Schöpfer einer völlig neuartigen Klaviermusik und eines zukunftsweisenden Kompositionsstils, wobei er die poetische Idee als Form für eine moderne musikalische Sprache verwendet. Geleitet von einer Vision, seine Gedanken hinaus in die Welt zu tragen, wurde er durch seine ausgedehnten Konzertreisen durch ganz Europa bald zum Kosmopolit und beeindruckte in den bedeutendsten Metropolen durch seine einzigartige Vortragsweise und seine Virtuosität.
Unter dem Motto „Liszten in Raiding“ startete am 15. Oktober 2006 eines der wohl aufregendsten Kulturprojekte: Direkt neben dem Geburtshaus von Franz Liszt erfolgt im Rahmen des Liszt Festival Raiding 2006 die Eröffnung eines neuen Konzerthauses, das als Zentrum der internationalen Franz Liszt-Pflege und als Ausgangspunkt für eines der führenden Festivals auf dem Gebiet der klassischen Musik etabliert werden soll, welches Franz Liszt und dem Virtuosentum gewidmet ist.
Den Festivalbesuchern soll hier die Möglichkeit geboten werden, die Musik von Franz Liszt u.a. Komponisten mit den besten Interpreten der Welt am Geburtsort dieses großartigen Künstlers zu erleben.
Der neue Konzertsaal des Franz Liszt Konzerthauses fasst ca. 590 Sitzplätze, wobei die Klavier- und Kammermusik von Franz Liszt in den Mittelpunkt der Programmatik gestellt wird. Die Architektur stammt vom niederländischen Atelier Kempe Thill, die bei einem internationalen Architektenwettbewerb aus 150 Teilnehmern ausgewählt wurden. Die akustische Beratung wurde vom europäischen „Akustikpapst“ Prof. Karlheinz Müller aus München übernommen. Das Festival soll mit Auftritten zahlreicher internationaler Stars sowie der Pianisten-Elite ein Zentrum des Virtuosentum und die Bühne für die weltbesten Musiker im internationalen Konzertbetrieb werden.
öffentliche Anreise:
aus Wien:
vom Matzleinsdorfer Platz (Triester Straße) mit dem Bus Linie 7940 bis zur Station "Raiding Gemeindeamt".
Parkmöglichkeit: ausreichend vorhanden