Der Bockkeller, erbaut (1907) von Stadtbaumeister Franz Graf für Karl Gammer auf dem Areal des Wilhelminenbergs, Gallitzin-Sommerschloss, Montléart) im Liebhartstal, neben dem damaligen "Restaurant Ihl - Zur Heinrichshöhe" situiert (heute Steinmetzbetrieb).
An der Außenfassade war ein Bock aufgemalt, der auf das "Bock-Bier" der Ottakringer Brauerei hinwies, das bis in die 1960er Jahre ausgeschenkt wurde, davon leitet sich der Name Bockkeller ab.
1986 wurde das immer stärker verfallende Gebäude für einen Blumenmarkt renoviert, 1990 kaufte die Stadt Wien das Areal und 1992 wurde es für das Volksliedwerk für Niederösterreich und Wien adaptiert und diesem für die Unterbringung seiner Archive sowie für volksmusikalische Veranstaltungen überlassen.
öffentliche Anreise:
Mit der Vorortelinie S45 bis zur Station "Ottakring", dann mit der Linie 45A bis zur Station "Ottakringer Friedhof".