Bereits 1911 gab es in der Margaretenstraße 78 ein Kinematographentheater, das bis 1919 Filme zeigte. Später wurde es umbenannt in Margaretener Bürgerkino und hatte bei manchen den Ruf des Kinos mit dem strengsten Billeteur von Wien. 1946 wäre beinahe das ganze Filmhaus Opfer einer im Sturm einstürzenden Feuermauer geworden, weil das im Krieg beschädigte Nebenhaus nicht ausreichend gesichert war.
1989 fand unter der Leitung der bekannten Architekten Elsa Prochazka und Silvin Seelich eine behutsame Restaurierung des Filmcasinos statt.
Das Filmcasino zeigt große Meister und junge Regietalente und begleitet deren Entwicklung.
Das Filcasino-Sommerkino ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Kultereignis geworden. Begonnen als eines der ersten Sommerkinos, 1990, hat es sich über die Jahre ein begeistertes Stammpublikum erworben. Eigene Specials widmen sich jeweils entweder einem Land oder einem Regisseur und bieten Einblicke in sonst kaum gezeigte Werke.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U4 - Pilgramgasse
Autobusse 13A und 59A - Ziegelofengasse