Mit der Eröffnung des Liechtenstein Museum am 29. März 2004 ist ein Teil der Kunstschätze der Fürstlichen Sammlungen wieder in das Wiener Gartenpalais zurück gekehrt. Dort war sie schon bis 1938 der Öffentlichkeit als die „schönste Privatsammlung“ der Welt zugänglich.
Neben dem Standort Vaduz ist Wien damit die Auslage kunstsinnigen fürstlichen Mäzenatentums, das vom Haus Liechtenstein über Generationen konsequent gepflegt wurde.
Als modern und kooperativ geführtes Kulturunternehmen hat sich das Liechtenstein Museum zum Ziel gesetzt, die einzigartigen Kunstschätze der Fürstlichen Familie öffentlich zugänglich zu machen, zu pflegen und für zukünftige Generationen zu bewahren. Es setzt Impulse als Institution der Forschung, Kunstvermittlung und Bildung.
Die Rückkehr der Kunstschätze in das historische Ambiente der fürstlichen Familie und deren Präsentation vermitteln in authentischer Weise die Geschichte sowie das Kunst- und Selbstverständnis des Hauses Liechtenstein. Durch die Verknüpfung der geschichtlichen Bezüge der Sammlung mit der Vita des Fürstenhauses wird ein erlebbares Museumsmodell im Sinne des klassischen Musentempels geformt, in dem sich alle Kunstgattungen zu einem Gesamtkunstwerk vereinen.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitten:
Strassenbahn Linie D bis zur Station "Bauernfeldplatz"
Bus Linie 40A bis zur Station "Bauernfeldplatz"
U4 bis zur Station "Rossauer Lände", zu Fuss ca. 600 Meter bis zum Eingang Fürstengasse
U4 bis zur Station "Friedensbrücke", umsteigen in die Strassenbahn Linie 5 oder 33 bis zur Station "Franz-Josefs-Bahnhof", danach zu Fuss ca. 150 Meter bis zum Eingang Alserbachstrasse