Angezeigte Preise inkl. der gesetzl. USt., Vorverkaufsgebühr, Buchungsgebühr von max. € 3,00 zzgl. Versandkosten. Konkrete Berechnung der Buchungsgebühr bei Ticketauswahl.
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U-Bahn 4 bis Station Friedensbrücke und U-Bahn 6 bis Station Jägerstraße
mit den Straßenbahnlinien 5, 31, 33 - Haltestelle Wallensteinplatz
Bus 5A - Haltestelle Karl-Meißl-Straße Bus 5B - Haltestelle Wallensteinplatz
Fahrplanauskünfte entnehmen Sie bitte den Netzplänen der jeweiligen öffentlichen Verkehrsmittel.
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Veranstaltungsstätte
Bereits 1919 wird in den Hof des Hauses Wallensteinplatz 6 ein Kino eingebaut mit einem Fassungsraum von 459 Zuschauerplätzen. Es trägt den für ein Vorstadtkino kühnen Namen Vindobona. Zwar nicht durchgängig geöffnet – so ist es beispielsweise von 1928 bis 1930 in Folge heftiger Kontroversen zwischen dem Konzessionsinhaber und einem Mitbesitzer geschlossen – ist es immerhin bis 1976 in Betrieb. Im Zuge des großen Kinosterbens der 70er Jahre muss jedoch auch das Vindobona-Kino seine Pforten für immer schließen. Ein anderes, viel älteres Medium zieht ein. Erwin Piplits ist auf der Suche nach einer eigenen Spielstätte, um spannendes neues Theater zu entwickeln. Zwischen 1978 und 1988 bespielt er mit seiner Theatergruppe „Pupodrom“, ab 1980 in „Serapionstheater“ umbenannt, das Vindobona. Im Oktober 1988 eröffnet in dem Haus am Wallensteinplatz die Kleinkunstbühne „Vindobona“, in der Szene bald als „Vindo“ beliebt. Noch in den 70er Jahren entwickelte „neue“ Kabarettformen, Lukas Resetarits und Erwin Steinhauer seien hier als Protagonisten genannt, werden um diese Zeit massentauglich. Eine entsprechende Infrastruktur an Auftrittsmöglichkeiten für eine wachsende Zahl an Solokabarettisten ist nachgefragt und etabliert sich innerhalb kurzer Zeit. Dazu gehört an prominenter Stelle auch das Vindobona. Es ist bis zu seiner Schließung im Jahr 2006 zweifellos eine der wichtigsten Anlaufstellen der österreichischen Kabarettistenszene. In dieser Zeit wird auch einmal jährlich der „Karl“, ein österreichischer Kabarettpreis, im Vindobona verliehen. 2005, der Höhepunkt der heute so genannten „neuen Kabarettszene“ ist längst überschritten, beginnen umfassende Renovierungs- und Umbauarbeiten. Eine zweite kleinere Bühne soll entstehen, der Gastronomiebereich erheblich ausgebaut werden. Im März 2006 wird der Hauptsaal des Vindobona provisorisch wiedereröffnet. Die nicht abgeschlossenen Umbauarbeiten lassen sich aber nicht mehr finanzieren und so muss das Haus ab Mitte Dezember 2006 wieder einmal seine Pforten für längere Zeit schließen. Im August 2008 entschließt sich Albert Schmidleitner, der Betreiber des Kabarett Simpl, das Vindobona zu übernehmen und die Umbauarbeiten abzuschließen. Im Herbst 2009 wurde das Kabarett „Vindobona“ neu eröffnet.
öffentliche Anreise: mit der Straßenbahn 5 bis zur Station "Wallensteinplatz".
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