FARCE ist das Alias der in Wien lebenden Produzentin, Songwriterin und Performerin Veronika J. König. Die für ihren theatralischen, genreübergreifenden Avant-Pop-Ansatz bekannte Künstlerin war ursprünglich in Punk und Black Metal verwurzelt, wandte sich dann aber bereits in ihrer Jugend der elektronischen Produktion zu – und FARCE war geboren. Erste Aufmerksamkeit erhielt sie mit ihrer Debüt-EP und dank Auftritten in der Wiener DIY-Szene, die ihr rasch Airplay auf FM4 einbrachten und sie als eine der prägnantesten Stimmen im österreichischen Underground etablierten.
Ihr Debütalbum "Heavy Listening" (2018) sorgte schließlich auch international für Aufsehen und brachte ihr Auftritte bei einigen der progressivsten Festivals Österreichs ein – darunter das Popfest und Hyperreality in Wien oder das Donaufestival Krems. Mit den folgenden Veröffentlichungen entwickelte sich ihr experimenteller Ansatz weiter zu einem zugespitzteren, emotionaleren Sound. Die EP "Trauma Bounce" (2020) lief weltweit im Radio, während die Single "Déjà Vu" (mit Aether Kombo) Platz 1 der FM4-Charts erreichte. Mit ihrem zweiten Album "Not to Regress" (2022) vertiefte sie ihre Klangwelt erneut – verletzlich, bissig und kompromisslos in ihrer Ausdruckskraft.
Auch als Produzentin und Kollaborateurin arbeitet FARCE genre- und disziplinübergreifend: Sie schrieb und produzierte unter anderem für Sophia Blenda, kin dread, Pandora Nox und Mavi Phoenix, übernahm Mixing und Vocal Production für Alicia Edelweiss und Anthea und komponierte Musik für Film und Fernsehen – zuletzt für Amazon MGM, Corpus Homini (Anatol Bogendorfer) und Radio Orange. Zudem kuratiert und moderiert sie die FM4-nahe Radiosendung "Pop Shop".
Als feste Größe der europäischen Underground- und Alternativszene spielte FARCE Headline-Touren kreuz und quer auf dem europäischen Festland sowie in Großbritannien, war Support für Ja, Panik und Edwin Rosen und trat bei Festivals wie The Great Escape, Primavera Sound oder dem Popfest Wien auf, wo sie 2024 den "Closing Slot" übernehmen durfte. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet bzw. nominiert (u.a. für den Amadeus Austrian Music Award und den XA Export Award), in Medien wie Der Standard, The Gap und Wienerin porträtiert und erhielt internationales Airplay bei BBC Radio 1, FM4, Deutschlandfunk Kultur und vielen mehr.
Ob clubtaugliche Katharsis oder die Dekonstruktion klassischer Popstrukturen – FARCE entwickelte ein kompromissloses künstlerisches Gesamtwerk: queer, maximalistisch und emotional messerscharf.