Hildur Ingveldardóttir Guðnadóttir (*4. September 1982 in Reykjavík) ist eine international gefeierte isländische Cellistin und Komponistin. Sie verbindet klassische Ausbildung mit avantgardistischem Klangdesign und wurde weltbekannt durch ihre oscargekrönte Filmmusik zu "Joker" (2019).
Schon früh begann Hildur mit dem Cellospiel und studierte in Reykjavík und Berlin. Zurück in Island prägte sie mit Jóhann Jóhannsson die kreative Szene rund um das Künstlerkollektiv „Kitchen Motors“. Sie arbeitete mit Bands wie Múm, Pan Sonic, The Knife und Klangkünstlern wie BJ Nilsen. Ihre Musik verbindet elektronische Experimente, orchestrale Tiefe und emotional minimalistische Strukturen.
Ihr Solodebüt "Mount A" (2007) erschien unter dem Namen „Lost in Hildurness“, gefolgt von "Without Sinking" (2009), beide geprägt von sphärischen Celloklängen und intimer Atmosphäre.
Seit 2011 komponiert Hildur regelmäßig für Film und Fernsehen. Neben "Sicario 2" und "Chernobyl" schrieb sie die preisgekrönte Musik zu "Joker", für die sie 2020 mit dem Oscar und Golden Globe für die beste Filmmusik ausgezeichnet wurde – als erste Frau seit 1997. Später folgten Kompositionen für "Tár" und "Die Aussprache" (beide 2022).
Hildur Guðnadóttir lebt und arbeitet in Berlin und gilt als eine der einflussreichsten Filmkomponistinnen ihrer Generation.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.