Das Schauspielhaus Salzburg ist das größte freie Ensembletheater Österreichs und zählt zu den wichtigsten Bühnen für zeitgenössisches Sprechtheater im deutschsprachigen Raum.
Seine Ursprünge reichen bis 1932 zurück, als die heutige Elisabethbühne ursprünglich als Teil eines Kirchenkomplexes geplant wurde. Die errichtete "Unterkirche" diente zunächst als Kino. In den 1950er-Jahren entstand die Kirche darüber, während die ehemaligen Kinoräume 1958 von Opernsänger und Regisseur Georges Müller mit der Kolpingbühne bespielt wurden. Das Ensemble nannte sich fortan "Elisabethbühne" und hob sich durch anspruchsvolle Werke der Weltliteratur sowie professionell ausgebildete Schauspieler hervor. Die Vereinsgründung erfolgte 1967.
1973 übernahm Georges Ourth die künstlerische Leitung. Mit der Saison 1995/1996 übersiedelte das Theater in den Salzburger Stadtteil Nonntal und ist seither im historischen Gebäude "Petersbrunnhof" beheimatet. Nach dem Tod von Ourth wurde Renate Rustler-Ourth künstlerische Leiterin und 1998 Direktorin. Robert Pienz prägte das Haus ab 1996 maßgeblich, war ab 2003 geschäftsführender Intendant und begleitete 2004/2005 die Umbenennung von "Elisabethbühne" in "Schauspielhaus Salzburg".
Mit rund 70 ganzjährig Beschäftigten, etwa 60.000 Besuchern pro Jahr und 10 bis 14 Eigenproduktionen ist das Schauspielhaus Salzburg eine zentrale Institution der freien Theaterszene. Der Spielplan reicht von Antike und Klassik bis zur Gegenwart, mit besonderem Fokus auf Ur- und Erstaufführungen sowie Theater für junges Publikum. Ergänzt wird der Spielbetrieb durch theaterpädagogische Projekte und eine eigene Schauspielschule zur Förderung junger Künstler.
Im Jänner 2024 wurde Robert Pienz als geschäftsführender Intendant freigestellt. Ab der Spielzeit 2025/26 übernehmen Alexander Kratzer und Sophia Aurich die künstlerische Direktion.
Hinweis: Diese Biografie wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Quellen: Wikipedia (CC BY-SA 4.0) und offizielle Künstlerinformationen.