Die Fotografin Seisenbacher reist über Jahre allein durch Pakistan. Dort folgt sie Menschen statt Sehenswürdigkeiten und erkennt, dass das größte Abenteuer in der Begegnung liegt. Sie taucht ins Leben der Menschen ein und schließt tiefgreifende Freundschaften. Begleitet Frauenrechtsaktivistinnen in der Großstadt, fährt mit pakistanischen Motorradfahrerinnen durchs Hochgebirge und mit einem paschtunischen Milizkommandeur durch Stammesgebiete. Auf ihren Reisen werden aus flüchtigen Begegnungen Beziehungen, die zu einem tieferen Verständnis über das vielfältige Land und das eigene Leben führen. Seisenbachers multimediale Show, basierend auf dem Buch Allein der Welt so nah (Fischer Verlag, 2027), ist eine rasante Reise voller Wendungen, schonungslos ehrlich erzählt.
Sie geht: aus einer langjährigen Beziehung, ihrem festen Job und in ein Land, wo sie als Frau allein nichts verloren haben soll – Pakistan. Um das Land zu begreifen, folgt sie den unterschiedlichsten Menschen in ihr Leben und erlebt haarsträubende Geschichten. Während sie im Norden unfassbare Gastfreundschaft erfährt, lernt sie in der Großstadt Karachi Frauenrechtsaktivistinnen kennen und erlebt die Befreiung von zwangsverheirateten Mädchen. Just nachdem ihr die Schattenseiten des Landes vor Augen geführt wurden, trifft sie auf pakistanische Motorradfahrerinnen, die sie auf einen Roadtrip durch das Hochgebirge mitnehmen, und schließt eine undenkbare Freundschaft, die droht zur Liebe zu werden. Es sind die Widersprüche, die Seisenbacher immer wieder auf die Probe stellen und spätestens auf ihrer Reise mit einem Milizkommandeur durch Stammesgebiete stürzen letzte Gewissheiten ein.
Priska Seisenbacher, 1990 geboren, lebt in Wien. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin und Fotografin bereist seit über zehn Jahren vor allem Iran, Afghanistan, Kirgistan, Pakistan und Tadschikistan. Ihre Bilder und Geschichten zeugen von der besonderen Nähe zu den Menschen vor Ort.