Wer erinnert sich noch an Flashmobs? Als sich Tausende Menschen per SMS oder E-Mail zu spontanen Aktionen im öffentlichen Raum verabredeten – irgendwo zwischen Aktionismus und politischem Widerstand?
Mit FLASHMOB lässt Stefanie Sourial in der Rolle als Boy Kott das Phänomen der 2000er-Jahre wiederaufleben und vermisst seine Kraft für die Gegenwart neu. Von kollektivem Stillstand in der Grand Central Station bis zum Schmusen für den Weltfrieden auf der Mariahilfer Straße werden legendäre Flashmobs in Szene gesetzt und mit typischer Sourial-Power in den Theaterraum katapultiert.
Zwischen Kabarett und Größenwahn sucht FLASHMOB nach dem kurzen Aufblitzen von kollaborativem Erfolg und Euphorie – und nach einem Flashmob, der politisch relevant ist und einfach ALLES verändern kann.
Ein kurzes Ausbrechen aus dem Alltag.
Ein Pingpong zwischen Realität und Fiktion.
Ein Flashmob lässt für einen kurzen Moment unsere reale Welt stillstehen.
Was ist dieser Moment, in dem so viele Menschen plötzlich synchron miteinander tanzen?
Möglicherweise hat FLASHMOB die Antwort.
Das Programm wurde gezielt barrierefrei für blindes und sehbehindertes Publikum entwickelt.
"Stefanie Sourial spielt ihr Talent als pantomimisch brillante, eloquente Soloperformerin voll aus: Temperament und Witz, körperliche Ausdrucksfähigkeit und eine in der Wiener Performancekultur seltene Liebe zu künstlerischer Präzision." (Helmut Ploebst – Der Standard)
Regie: Sophie Schmeiser, Mara Verlič
Dramaturgie: Denice Bourbon und Hyo Lee
Technische Leitung: Valentin Langer
Uraufführung am 14. Jänner 2026 im brut Wien