Wie geht es weiter nach dem Phänomen „Ham kummst“? Genau diese Frage stellen Seiler und Speer in ihrem neuen Album - mit gewohntem Schmäh, aber auch mehr Tiefgang. Man mag ihre Musik mögen oder nicht, Fakt ist, dass Seiler und Speer in den letzten zwei Jahren nahezu alles erreicht haben, was man auf den Bühnen Österreichs erreichen kann.
Seiler und Speer: Und weida?
"Und weida?", das ist nun die große Frage, daher wurde sie auch zum Namen des zweiten Albums, das seit 7. April in den Läden steht. Mit zu viel Ernst oder gar Bauchweh wurde die Sache aber nicht angegangen. „Anfangs war schon ein bissl Druck da. Aber sobald wir im Studio waren, haben wir das abgelegt. Und für mich wurde es das beste Album, das ich selbst seit Langem gehört habe“, zeigt sich Christopher Seiler stolz. Den Schmäh, den ihre Fans so lieben, haben sie dabei nicht verloren, wie man im Video zur ersten Single „I Was Made“ sieht: Von Glam Rock über Gangster Rap, von den Amigos über die Beatles persifliert das Duo, was das Zeug hält. „Es ist zwar nicht die stärkste Nummer des Albums, aber eine flotte Einleitung – und der Dreh war abartig lustig!“, so Bernhard Speer.