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Eine Partynacht mit Monet192 gefällig? Hier ist "Number One"!

14.09.2026 von Stefan Baumgartner

Eine Partynacht mit Monet192 gefällig? Hier ist sein neuester Track “Number One”! Mit massig R&B-Nostalgie macht uns der Schweizer Rapper da massig Gusto auf seine “Can You See Me”-Tour, die ihn ins Flex führt.

Als Teenager schlich sich der Rapper aus St. Gallen noch ohne Ticket auf Festivals, feierte hierauf bis fünf Uhr morgens und duschte danach im Fluss. Schon längst steht er selbst auf der Mainstage – ein Moment, den sich sein jüngeres Ich wohl kaum hätte vorstellen können.

Aber das auch zurecht: Bereits sein erster Song “Tou le jour” ging 2017 und im zarten Alter von nur 19 Jahren durch die Decke, und seitdem ist er Dauergast insbesondere in der Schweizer Hitparade – aber auch darüber hinaus, man denke an “Papi” gemeinsam mit Badmómzjay und seine Teilnahme bei den MTV Europe Music Awards 2019, wo er nur knapp Loredana als bester Schweizer Act unterliegt.

Sein Erfolgsrezept von Anfang an: “Die Amerikaner haben für mich einfach so ein gewisses Etwas, was ich mir in der Deutschrap-Szene sehr, sehr wünsche, das es aber es so nicht gibt. Das war eigentlich mein Motivationsgrund zu sagen, ich möchte diesen amerikanischen Vibe hier in Deutschland umsetzen – so gut wie es möglich ist.”

Vergangenes Jahr erschien mit “Aura” sein bereits siebtes Album – entstanden zwischen Thailand und Bali in diversen Clubs, in denen die Nacht zu seiner Muse wurde. Das war auch nötig, denn der rasche Höhenflug hat natürlich auch an der Energie, aber auch am Selbstvertrauen von Monet192 gekratzt – “Aura” jedoch ist ein wahres Statement. Darunter “Day N Nite” als Hommage an den Kid-Cudi-Klassiker von 2007 (man denke an “Project X”), “Sie ist” inspiriert vom A-Trak-Remix von “Heads Will Roll”, das vom High-Sein in Berliner Nächten erzählt und “Yummy”, eine Bootyshake-Hymne vor dem Herrn mit The Weeknd-Vibes. Aber der Fokus-Track “J’adore” war bereits ein kleiner Vorbote auf seine aktuelle Single “Number One”, die vergangene Woche erschienen ist: softe R&B-Vibes und smoother Trap-Soul – ein Song fürs Bett und für die Nacht.

Nun aber “Number One”: Eine markante Interpolation von “Run It” bringt direkt Erinnerungen an den R&B-Classic ins Spiel. Nostalgie ist hier allerdings kein Selbstzweck, das bekannte Element landet in einem tanzbaren neuen Kontext. Inhaltlich bleibt Monet192 mitten im Nachtleben, erzählt von einer Partynacht und der Dynamik zwischen ihm und seiner “Salty”. Trotz Trubel und allem, was rundherum passiert, ist die Rollenverteilung ziemlich eindeutig: Für ihn gibt es in dieser Nacht nur eine Nummer eins. Der Titel ist damit weniger kryptisch als manche Nachricht, die nach einer langen Nacht um vier Uhr morgens verschickt wird. 

Es ist dies somit auch der perfekte Vorbote für die kommende “Can You See Me”-Tournee, die Monet192 im Februar auch ins Wiener Flex führt: Auch dort kann sich eine Partynacht zu so viel mehr entwickeln, natürlich nur wenn Konsens herrscht …


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