Wie viel Spontaneität hat auf der Bühne Platz?
Das hängt wirklich vom Gig ab und der Tagesform. Spontaneität ist wichtig, damit das ganze lebendig und echt ist, aber sie muss im Rahmen der Show passieren. Es gibt fixe Abläufe, innerhalb derer sind wir aber sehr frei. Mit der Zeit haben wir gelernt, was geht und was nicht, wann man einen Zwischenruf aus dem Publikum aufgreifen soll und wann nicht, etc.
Open-Air oder Halle – was ist geiler?
Wurscht, Hauptsache motivierte Leute, die gern Spaß haben und eine Stunde mit uns feiern wollen. Ob das in einem kleinen Club oder in Wiesen ist, wir werden immer hundert Prozent geben. Das sind wir uns und dem Publikum – und sei das nur der Haustechniker – schuldig.
Du befindest dich – im Brotberuf gewissermaßen alleinherrschender Internetkoordinator – zwischen drei Lehrern. Wird da auch etwas für deine Allgemeinbildung getan?
Nein. Als Texter muss ich den größten Fundus an unnützem Wissen versammeln, da hab ich denen bissl was voraus. Vor allem: Turnlehrer, Basslehrer und Lehrer-Lehrer (also Pädagoge) – Braintrust? Na.
In wie weit lässt sich die pragmatisierte Namensbedeutung „Null Ahnung, 8 Stunden Anwesenheit, A 15 Besoldung“ auf den „Goldstatus“ der NA15-GmbH&CoKG umlegen?
Noch sind wir eine GbR, soweit ich das verstanden habe. Und wie soll man sagen: Je weniger wir es erzwingen wollten, desto erfolgreicher wurden wir. Scheint irgendwie so eine Formel zu sein, die sich ganz gut umsetzen lässt.
Wie wir alle wissen, geht der Bandname auf die gebräuchliche Redewendung, selbige auf das MG 08/15 zurück, dessen Qualität „nichts Besonderes“ war. Bei NA15 ist zwar die Feder stärker als das Schwert, aber wäre NA15 eine Waffenschmiede – was wäre das Flaggschiff eurer Entwicklungsabteilung?
Wir würden 19 Ringe schmieden, die wir an die freien Völker verteilen würden, aber heimlich einen zwanzigsten, der alle anderen beherrscht, für uns behalten. Klingt nach einem Plan, oder? Wenn nur diese Hobbits nicht wären …
Wenn ich das richtig recherchiert habe, ist bei NA15 noch kein Feature passiert. Eine bewusste Entscheidung – oder ist euch der perfekte Swinger-Partner noch nicht untergekommen?
Auf "Goldstandard" wird es ein "Feature" geben, allerdings kein offen aufgeführtes. Ich war selbst zweimal Featuregast: mit den grandiosen The Overalls und den bestialisch geilen Seek & Destroy, aber wir selbst hatten irgendwie noch nie die passende Idee für ein Feature, das Sinn macht. Plus: Ich teil meine Redezeit wirklich nicht gerne.
NA15, und das urteile ich von außenstehender Perspektive, haben Eier und Hirn – laut Pressetext nährt sich NA15 immerhin von der Wortgewalt des Hip-Hop und der treibenden Kraft des Metal. Welche waren hier wie dort früh prägende Künstler, aus denen, nach anfänglichen plump kopierenden Kinderschuhen, heute „Goldstandard“ geworden ist?
Plump kopiert wurden Rage against the Machine, Such a Surge und die Chili Peppers. Wenn überhaupt. Ich glaube, wir konnten recht früh unseren Sound finden, wir haben bisher erst bei zwei oder drei Gigs - allesamt überlange Unpluggeds - wirklich gecovert. Aber geprägt haben uns so viele, die aufzuzählen ist müßig. Auch endet das ja nie, das letzte Biffy Clyro Album (also "Opposites", nicht das aktuelle), war auch Inspiration. Auch die neue Scheibe von Audio88 & Yassin, etc. Aber eines kann man schon sagen: Was so Ende der Neunziger in der alternativen Szene gefeiert wurde, hat uns sicher beeinflusst. Ich denke, die drei anfangs genannten umschreiben das schon ganz gut.
Apropos Metal: Meine Mutter meinte stets, Metal-Sänger müssen gewaltige Schmerzen plagen, dass sie so „singen“, wie sie es nun mal tun. Was sind die Herausforderungen an dich und deine Stimme beim Rap?
So gut zu artikulieren, dass wenigstens ein paar Zuhörer den Text verstehen. Atemmanagement ist live wichtig, grad wenn man ein bisserl aus der Form ist. Aber auch richtiges Atmen um bei den "härteren" Passagen die Stimme nicht allzu sehr zu strapazieren. Nach meiner Stimmband-OP 2008 haben wir die ganz wilden Teile relativ natürlich aus den neuen Songs rausbekommen, wir waren sowieso grade dabei, unseren Sound zu ändern und weniger nach Punkrock zu klingen, da wurde das alles auch einfacher.
Würdest du den Gesang als „Instrument“ betrachten – oder als etwas Eigenständiges, divergierend agierendes Stilmittel?
Ja und nein. Ein Instrument ist leichter zu pflegen als eine Stimme. Und wenn das alte hin ist, holt man sich ein neues. Gesang ist nichts desto trotz eine Technik, wie Gitarre spielen, die man lernen kann und die in irgendeiner Form in einem Bandgemenge - wie ein Instrument - untergebracht werden muss. Das Besondere und Schöne an der Stimme ist: Jeder hat sie, jeder kann sie relativ einfach in gewisser Art und Weise kultivieren. Das hat noch nichts mit dem ernstzunehmenden Handwerk des Gesangs zu tun, aber zeigt halt, wie zugänglich "Musik" im allerweitesten Sinne jedem sein kann. Ich habe immer in irgendeiner Form was mit meiner Stimme gemacht (meistens geredet) - da wurde ich halt “Sänger”.
Deine Texte suchen „Auseinandersetzung“, heißt es. Ist das dein persönlicher Anspruch allein oder etwas, das du auch als mit Aufgabe der Kunst verstehst – nebst der Zerstreuung?
Unbedingt. Ich will, dass der Hörer sich zu Hause hinsetzt, sich genau anhört worum es geht und es sich durch den Kopf gehen lässt. Und ich will, dass jeder Hörer etwas anderes an einem Songtext finden kann. Ist das Aufgabe der Kunst? Sheesh, ich hol' mal meine Kritik der Urteilskraft zwecks schöner Zitatsquelle heraus. Nein, ich glaube die Aufgabe der Kunst ist es, dem Rezipienten etwas vorzulegen, mit dem er sich beschäftigen und auseinandersetzen kann. Das kann eine sehr oberflächliche Beschäftigung sein oder eine sehr tief gehende, ich denke, die "besten" (ekelhaftes Wort in diesem Zusammenhang) Kunstwerke lassen eine Vielzahl an Möglichkeiten zu, sich an ihnen abzuarbeiten. Aber Kunst, mit der sich in keiner Art und Weise auseinandergesetzt wird, die nicht eine gewisse Erwartungshaltung im Rezipienten antizipiert, das ist Ramsch, Kitsch oder schlicht langweilig. Und Kunst ohne Auseinandersetzung, ohne eine gewisse Form der Öffentlichkeit, das ist wie wenn der Baum im Wald umfällt und keiner ist da, der ihn hört …
Eine andere Inhaltsstoffzusammensetzungsanalyse definiert euren „Rapcore“ als zu 98% aus Hip-Hop, zu 95% aus Hardcore bestehend. Wie viel Sexappeal gibt’s als Aufguss?
Ich sag das immer wieder: Bis vor kurzem dachte ich wirklich, dass wir "Rapcore" zu Marketingzwecken erfunden hätten, was scheinbar ein furchtbar arroganter Zugang zum Thema "Genredenken" ist. Aufguss ist es in der Form ja nicht. Es ist ein Rapper über Gitarrenmusik. Kann man auch Crossover nennen, aber der Ausdruck geht inzwischen schon von Bands wie uns und RATM über Nightwish bis hin zu solchen Neologismen wie "Volksrock'n'Roll". Schau: Die Leute wollen immer wissen, welche Art Musik wir machen. Wir sagen Rapcore. Dann drehen wir die Verstärker auf 11 und siehe da: Sexappeal. Der wär auch da wenn wir "Gitarrenpop" gesagt hätten, was nach unserem Selbstverständnis auch net unrichtig wär.
https://www.youtube.com/watch?v=NBp7hF6DnmE
Edi, du als Verkaufsgesprächsberater darfst dich jetzt einmal in mich und meine Zunft hineinversetzen und eine Schlagzeile, eine kurze knackige Headline zu euch und eurem neuen Album texten. Fangen wir einfach an: Für das JUICE.
NA15 - zu laut für Hip-Hop? Mitnichten!
Metal Hammer?
Es muss nicht immer schwarz sein, die Trendfarbe 2017 ist GOLD!
Ganz pervers: Die Österreich.
Schock! Neues NA15-Album wird im Ausland produziert!
Österreich hätte noch mindestens "seiben" Tipp-Fehler drinnen, aber gut. Playgirl?
Ach komm, das ist bei einem Namen wie "Goldstandard" echt zu leicht.
Na gut. Spex?
NA15: Sie feiern die Dekadenz - und sind dabei ihr größter Feind!
Stadlpost?
Dahoam is dahoam: NA15 live aus dem Geldspeicher: Wir wollen den Schilling zurück!
Einen falschen Fuffziger kannst du haben! Die Tagespresse?
Fans geschockt: "Goldstandard" enthält tatsächlich auch nicht auf Drop-D gestimmte Gitarren. Wobei: Fast schon zu wahr um schön zu sein.
Die NA15-Garantie umfasst neben Härte und Energie auch Akrobatik – glaubt ihr laut geduldigem Internet-Zitat „nicht an die Schwerkraft“. In der postfaktischen Menschheitsepoche sind Aluhuttheorien ja in einer Vielzahl zu finden – welche speziellen Schmankerln hättest du da für uns neben nicht existenter Schwerkraft noch parat?
Wenn du aus dem Burgenland kommst, glaubst du notgedrungen, dass die Erde flach ist. Fun Fact: Zu dem Thema gibt es einen Song auf "Goldstandard". Weil de facto gibt es sowas wie "Wirklichkeit" ja möglicherweise nicht, nur verschieden gewertete Informationsquellen: Jene, die man nicht kennt, jene die man kennt, aber als falsch ansieht und jene, die man kennt und denen man vertraut. Das Problem des postfaktischen Zeitalters ist, dass du Leute hast, die "Lügenpresse" kreischen, dir dann aber RT Deutschland oder die Deutschen Wirtschaftsnachrichten oder unzensuriert.at als ihre "verlässlicheren" Quellen präsentieren.
Die Frage hinter der Wertigkeit von Wissen (das immer ein "Glauben" ist) ist untrennbar mit der Frage nach der Wertigkeit von Quellen verbunden. Und gerade diese Wertigkeit hat im prä-postfaktischen Zeitalter aufgrund kapitalisitscher Interessen abgenommen, dazu nur ein paar Schlagworte: "Click-Bait", "Native Advertising" etc. So fehlt vielen Leuten das Instrumentarium, um die unendlich vielen Quellen, die ihnen das Internet näher bringt, auch auf stichhaltige und fundierte Art und Weise nach Qualität und Relevanz zu beurteilen. Und so kommt es zu einer Perversion des Wahrheitsbegriffs, der zulässt, dass man sich die Welt – frei nach Pippi Langstrumpf – macht, wie sie einem gefällt.
Ich habe irgendwie das Gefühl, ich müsste nach diesem Rant noch irgendwie etwas Lustiges bringen, dem Geiste der Frage folgend: Irgendwas mit Echsenmenschen? Keine Ahnung, schau auf die Timeline vom Felix Baumgartner, der hat sicher bessere Verschwörungstheorieschmankerln als ich.
„Morgenstund hat Gold im Mund“ ist ein weiteres Sprichwort alter Schule. Welches „Morgengrauen“ liegt euch zu frühester Stunde auf den Lippen?
Das altwienerische "Geh in Oasch" ist bei mir so das Go-To-Ding, im privaten Rahmen natürlich nur. Allgemein gilt bei uns immer: "Scheiß auf Frühstück, gemma gleich Mittagessen!"
Das allseits beliebte, berühmte Entweder-Oder-Spiel: Goldfisch oder Goldhamster?
Goldfisch, weil a) geiler Song von Fiva und b) der Alex schlechte Erfahrungen mit Hamstern gemacht hat.
Ähm.
Nicht was du jetzt denkst!
Okay. Golden Shower oder Goldener Schuss?
Golden Shower, weil Spitzensong unserer Lieblings-Bladen Seek & Destroy.
Goldfrapp oder Frida Gold?
Goldust, weil ich mir lieber WWE anschau, als mir beide genannten Bands anzuhören.
Neil Youngs „Heart of Gold“ oder Tina Turners „Goldeneye“?
Boah, "Goldeneye" ist ein ziemlich geiler Song, sicher in meinen Top-5-Bond-Songs. That said: Neil Young. Immer. Bei angenehmer Lautstärke und laut mitsingend. In der U-Bahn.
Apropos: „Goldeneye“ oder „Goldfinger“?
Sowohl Song als auch Film: "Goldfinger"! Alleine wegen: "Do you expect me to talk?" - "No, Mr. Bond, I expect you to die!" Eine der besten Lines ever.
In Punkto Märchen – „Goldesel“ oder die „Goldmarie“?
"Goldesel". Weil ich kindisch bin. Und wir alle wissen, wie der Esel Gold produziert. Sowas finde ich lustig. Sehr. Vermutlich mehr, als jemandem über 30 mit akademischer Ausbildung tatsächlich angemessen ist.
Dem widerspreche ich aufs Empörteste: Und wie Fäkalhumor angemessen ist! Auch als studierter Mittdreißiger! Whisky oder Bier?
Wein, wir sind Burgenländer. Ich persönlich aber: Bier, je dunkler desto besser!
Honig oder Ackergold?
Honig, weil wir so süß sind.
Awww, Hüftgold oder Nasengold?
Hüftgold, hör auf mit den Dickenwitzen.
Ich darf das, ich bin selber reziprok schlank. Also: Ferrero Rocher oder Werther’s Original?
Werther's, weil die mir schon
mein Opa gegeben hat. Versteht irgendwer unter 26 die Anspielung?
Wer bis daher gekommen ist, ja. Apropos: Müsste man dich als Bandkollege und Freund in Gold aufwiegen …?
Jaja, dann wären wir alle sehr reich
(lacht).
Der aktuell kursierende Goldpreis ist ja viel weniger relevant weil weltfremder für Otto Normal als der Big-Mac-Indikator. Was wäre im Soziotop NA15 ein Big Mac wert?
Nicht viel, weil die Nachfrage relativ gering wär. Eineinhalb Vegetarier, eineinhalb "Fitnessfreaks", den würde also nur ich essen.
Schiller lässt in „Wallenstein“ verlautbaren: „Den Edelstein, das allgeschätzte Gold muss man den falschen Mächten abgewinnen, die unterm Tage schlimmgeartet hausen. Nicht ohne Opfer macht man sie geneigt, und keiner lebet, der aus ihrem Dient die Seele hätte rein zurückgezogen.“ Wie bewegt sich NA15 in der heimischen Musiklandschaft, welche Reibepunkte gibt es im Burgenland oder in Österreich insbesondere, die andere (Bundes-)Länder missen lassen?
Wir versuchen, mit jedem auszukommen und ein paar haben wir besonders gern. Im Herzen sind wir halt noch Dinosaurier, uns gibt's ja schon ewig. Wir kommen noch aus einer Zeit, in der der Konkurrenzkampf unter den Bands weit schlimmer war als er es jetzt ist. Inzwischen gönnt man jemandem auch etwas, wenn auch hin und wieder etwas zähneknirschend. Aber unsere burgenländischen Kollegen schätzen wir. Da gibt es jene, die uns sehr nahe sind, wie The Overalls und die Pann Bay Bastards - mit beiden teilen wir uns einen Proberaum -, Seek & Destroy, die uns schon viele Jahre als die Mr. Hydes zu unserem Dr. Jekyll begleiten, oder A Caustic Fate, die unsere direkte Konkurrenz bei der Planet Festival Tour waren, was uns aber einander näher gebracht hat.
Im Burgenland gab es einfach ein paar Vorreiter, die anfingen, untereinander sinnvoll zu arbeiten und die haben den Zusammenhalt dann eben kultiviert und uns da ein bisserl mitgezogen. Klar, man ist nicht mit jeder Band supereng, aber man kennt sich, man mag sich, man versucht es auf die Gigs der anderen zu schaffen. In ganz Österreich haben wir so ein paar Partien, mit denen es immer wieder eine Freude ist zusammen zu spielen, das gibt schon einiges her.
https://www.youtube.com/watch?v=HJFgLxrgXMQ
In der ersten neuen Single „Mein weißes T-Shirt“ steht selbiges exemplarisch für Markengeilheit und Kaufrausch. Wir erinnern uns zurück – vor vier Jahren rastete der ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic bei einer Routine-Polizeikontrolle aus und brüllte, „Ich verdiene so viel, ich kann dein Leben kaufen.“ Für welche Summe wärt ihr „zu allem“ bereit?
Gute Frage, weil "zu allem" kann halt viel sein. Ab neun Stellen vor dem Komma ist die Chance aber hoch. Integrität ist etwas schönes, absolut - sollte also entsprechend teuer sein.
Und andersrum: Wessen Leben würdet ihr mit 788.423.000.017,16 Dollar kaufen? Das ist übrigens die Summe, über die Dagobert Duck in Taler verfügt.
Um das Geld? Keines. Viel zu viel. Ich würde einen Bruchteil davon nehmen und mir die Leben sämtlicher Celebrity-Reality-Formatdarsteller kaufen und sie zwingen, große Werke der Weltliteratur nachzuspielen und so wieder bissl Kultur in die Fernsehlandschaft bringen. Stell dir vor: Richie und Cathy Lugner in "Die Buddenbrocks", herrlich. Auch wenn Thomas Mann vermutlich im Grab rotieren würde.
In welchem Laden werden NA15 maßlos, was habt ihr im Überfluss?
Geduld und Sneaker, da hab ich genug für alle vier. Und Bücher - wobei, da kann man ja nie zuviele haben. Und dumme Witze. Sheesh, so einen Haufen dumme Witze!
Die meisten „unnötigen“ Ausgaben passieren bei mir bei Vinyl und Merchandise – ich argumentiere immer, dass meine in Regalen gestapelten Besitztümer dafür immerhin als gute Wärmedämmung fungieren und somit nicht Geld kosten, sondern Geld sparen – zumindest im Winter. Was wäre – würde Geld keine Rolle spielen – das exklusivste, edelste, abstruseste, speziellste Merchandise-Produkt, mit dem man NA15-Fans beglücken könnte?
Auch wieder sehr einfach bei einem Titel wie "Goldstandard": Ich meine, man muss nur einen Vokal in einen Umlaut ändern, ein A zu einem E und das D am Schluss wegnehmen! Keine Ahnung, ob Gold dafür ein geeignetes Material ist, aber bei Austin Powers war das so. Sonst: Natürlich die Goldene Edi-Götze in Lebensgröße fürs Wohnzimmer. Den Bauch streicheln bringt Glück und der Mund steht offen, so dass man damit eine Bierflasche öffnen kann. Ach, und Vinyl: Wir sind as indie as indie gets, die Produktionskosten für Vinyl übersteigen die Nachfrage so deutlich, dass wir wahrscheinlich eine 10er Auflage für 250 Euro das Stück machen könnten, um nicht Miese zu machen. Das nenn ich exklusiv.
Die dritte Scheibe von NA15, "Goldstandard", wird diese Woche Samstag im Wiener Kramladen präsentiert. Eintritt sind 7 Euro, dann geht sich vielleicht auch eine Vinyl um 250 Euro aus. Mehr Infos im Facebook-Event.