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Kultur

Wiener Konzerthaus 2026: Das erste Halbjahr im Zeichen musikalischer Vielfalt

03.02.2026 von Adam Kürth

Das Wiener Konzerthaus setzt im ersten Halbjahr 2026 auf ein Programm, das stilistische Offenheit mit prominenten Namen verbindet. Klassische Konzerte, Opern- und Vokalabende, Filmmusik sowie genreübergreifende Projekte prägen einen Spielplan, der unterschiedliche musikalische Zugänge zusammenführt.

Die Highlights des ersten Halbjahres

Den Auftakt macht am 26. Februar das 26. Große Chinesische Neujahrskonzert, das den Beginn des Jahres des Pferdes feiert. Unter der Leitung von Sun Peng präsentiert das Chinesische Orchester Wuxi Werke, die von festlichen Ouvertüren bis zu lyrischen Solostücken reichen. Moderiert wird der Abend von Robert Meyer, der mit seiner Präsenz kulturelle Hintergründe vermittelt und durch das Programm führt.

Filmmusik steht Anfang März im Mittelpunkt, wenn das Ensemble Symphony Orchestra mit „Discovering Morricone“ eine musikalische Hommage an Ennio Morricone gestaltet. Neben bekannten Melodien aus der Filmgeschichte kommen auch weniger bekannte Kompositionen zur Aufführung, die Morricones Vielseitigkeit jenseits ikonischer Soundtracks hörbar machen.

Einen kontrastreichen Akzent setzt das Geigenduo TwoSet Violin, das klassische Musik mit Humor und Bühnenenergie verbindet. Brett Yang und Eddy Chen präsentieren ein Konzertformat, das virtuoses Spiel mit unterhaltsamen Elementen kombiniert und so neue Zugänge zur Klassik eröffnet.

Sun Peng © Wu Promotion
© Discovering Morricone / Anna Barbacovi
TwoSet Violin © August Man

Im März ist zudem Max Richter im Wiener Konzerthaus zu erleben. Mit seiner Verbindung von klassischer Orchestrierung und elektronischen Klangflächen steht er für eine zeitgenössische Musiksprache, die auch in Film, Tanz und Performance verankert ist. Seine Konzerte bewegen sich zwischen meditativer Tiefe und moderner Klangästhetik.

Der April rückt große Stimmen und bekannte Werke in den Fokus. Rolando Villazón widmet sich dem Mozart-Jubiläum mit Arien und Szenen aus zentralen Opern, begleitet vom Orchester PRJCT Amsterdam. Wenige Tage später präsentiert Jonas Kaufmann gemeinsam mit der Philharmonie Baden-Baden ein Programm, das Oper, Operette und Liedkunst miteinander verbindet.

Innovative Konzertformate ergänzen das Programm: „Bach in Space“ kombiniert Musik von Johann Sebastian Bach mit eindrucksvollen Weltraumbildern, während Stanisław Słowiński mit der „Vivaldi Experience“ eine neue Lesart der „Vier Jahreszeiten“ vorstellt. Jazz- und Blues-Konzerte setzen punktuelle Akzente und runden das vielseitige Angebot ab.

Max Richter © Marie Sutter
Stanisław Słowiński © Agnieszka Glinska
Rolando Villazón © Rolex / Stephane Gallois

Live-Termine


Das gesamte Programm

Ab 26. Februar 2026 - Termine im Konzerthaus Wien

Infos auf dem Stand vom 03.02.2026  

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