Der Residenzplatz gilt als besonders prunkvoller Vorplatz zwischen den fürsterzbischöflichen Residenzen im Herzen der Salzburger Altstadt. Begrenzt wird er von der Neuen Residenz samt Glockenspiel, dem Dom, der Alten Residenz und einer geschlossenen Fassade Bürgerhäuser, in denen heute Geschäfte, eine Bäckerei und ein Café untergebracht sind.
Residenzplatz heute
Der Residenzplatz ist immer wieder Schauplatz großer Sport- oder Musikveranstaltungen. Hier finden öffentliche Fußballübertragungen, Live-Konzerte und Silvesterparties gleichermaßen statt. Im September wird auf dem Residenzplatz der Rupertikirtag, in der Adventszeit der Christkindlmark abgehalten.
Nachdem in jüngster Zeit ein Teil der historischen Flusssteinpflasterung freigelegt worden ist, hat man sich dazu entschlossen, den Residenzplatz neu zu gestalten.
Entstehungsgeschichte
Fünf Plätze entstanden unter der Herrschaft des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau: der Residenzplatz mit der üppigen barocken Brunnenanlage ist der Größte und vielleicht auch der Schönste unter ihnen. Fünfundfünfzig mittelalterliche Gebäude mussten für sein Entstehen weichen. Der Residenzplatz wurde nach den manieristischen Idealplänen des Italieners Vincenzo Scamozzi konzipiert.
Residenzbrunnen
Der Residenzbrunnen gilt als schönster Brunnen der Stadt Salzburg und ist es Wert, genauer betrachtet zu werden: vier Meeres- oder Wasserrösser scheinen geradezu aus einem Felsberg hervor zupressen. Auf dem Felsen posieren athletische Männer, die eine flache Wasserschale tragen, in denen drei Delphine ein muschelartig gewelltes Wasserbecken halten. Dieses oberste Becken trägt einen Triton, der Wasser senkrecht in die Luft stößt.
Der Brunnen-Enthusiast Erzbischof Guidobald Thun war Auftraggeber des Brunnens, der heute als eines der bedeutendsten europäischen Barockdenkmäler gilt. Als Bildhauer wird Tommaso di Garone vermutet.
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öffentliche Anreise:
vom Bahnhof Salzburg mit dem Oberleitungsbus Linie 1 bis zur Station "Salzburg Ferdinand-Hanusch-Platz (Fischkrieg)".