Im Westen Wiens auf dem Areal einer ehemaligen Sargfabrik ist 1996 die Vision von einer innovativen Wohnkultur Wirklichkeit geworden.
An die einst größte Sargtischlerei der Donaumonarchie erinnern heute nur mehr der Grundriss des Neubaus, der stehen gebliebene Schornstein – und der Name: "Sargfabrik". Bereits die Farbgestaltung der Fassaden in leuchtendem Orange verweist unverkennbar auf ein Kontrastprogramm.
Mit seinen kulturellen und sozialen Einrichtungen soll die Sargfabrik ein Ort der Begegnung von Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft sein. Nach mehr als zehn Jahren zäher Planungsarbeit war es 1996 schließlich soweit: Die Vision von einem offenen und selbstdefinierten Zusammenleben wurde Realität, aus einem sozialen Experiment entstand eine pulsierende urbane Alternative mit einer avancierten Kulturpolitik. Ein Stück gebaute Utopie im Westen Wiens.
Der gemeinnützige (nicht auf Gewinn gerichtete) Verein hat im 14. Wiener Gemeindebezirk ein Wohnprojekt wie ein "Dorf in der Stadt" realisiert: Kinderhaus, Veranstaltungssaal, Seminarraum, Badehaus, Restaurant, Spielplatz, Gemeinschaftshöfe, Dachgarten...
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S45 bis zur Station "Breitensee" oder "Penzing"
S15/Westbahn bis zur Station "Penzing"
Straßenbahnlinie 49 bis zur Statin "Breitensee"
Straßenbahnlinie 52 bis zur Station "Diesterweggasse"
Anreise mit dem PKW:
A1 >, Hietzinger Kai >, Ameisbrücke >, Linzer Straße >, Matznergasse
A2 >, Abfahrt Altmannsdorf >, Grüner Berg >, Linzer Str. >, Matznergasse