Konzerte

June Cocó: "Hovering Clouds" am 5. April im B72

08.03.2022 von Stefan Baumgartner

Die deutsche Sängerin June Cocó präsentiert mit "Hovering Clouds" am 5. April im Wiener B72 große Pop-Gesten.









https://www.youtube.com/watch?v=Y0gS8bjN2kI




Über zwei Jahre nach ihrem starken Album „Fantasies & Fine Lines“, dem Rework-Album „Métamorphoses“ (2021) und nach zwei Pandemie-Jahren, in denen June Cocó trotzdem in Österreich, Deutschland und in Frankreich einige Konzerte spielen konnte, kündigt sich mit ihrer neuen Single „Hovering Clouds“ nun eine weitere Metamorphose an – und das in zweifacher Hinsicht:




Zum Einen arbeitet June Cocó ab sofort mit Embassy of Music und ease agency zusammen, die mit dem Service esc/ctrl einen neuen Ansatz verfolgen, Künstler:innen und ihre Musik mit erfahrener Label-/Vertriebsstruktur und professioneller Digitalagentur zu unterstützen. Zum anderen öffnet der Song auch künstlerisch wie musikalisch ein neues Kapitel für June Cocó. Nicht nur, weil sie seit „Métamorphoses" keine neuen eigenen Songs veröffentlicht hat, obwohl es davon so sehr viele gibt, sondern auch weil ihr Sound zukünftig opulenter und poppiger wird. „Hovering Clouds“ fungiert dabei als „Bindeglied“ zwischen ihrem Album "Fantasies And Fine Lines” und allem, was nun danach kommt.




Der Song ist nicht nur Bindeglied, sondern vor allem großer Pop. Eine wundervolle Ballade, die mit einem verhallten Klavier, dezenten elektronischen Verzierungen und June Cocó's klarer Stimme beginnt. Aber dann kommt dieser übergroße Refrain, mit dem man auch eine volle Royal Albert Hall von den Sitzen reißen könnte. Ein wohl platzierter Ausbruch und Aufbruch.




Pathetisch? Gar nicht. Eher Popmusik, die danach schreit, die Arme auszubreiten und die Welt zu umarmen. Lyrisch und musikalisch ist „‚Hovering Clouds" inspiriert von Yoko Ono’s Installation "Sky-TV‘“. June Cocó erklärt: „In der Installation wird eine Live-Schaltung zum Himmel in einem TV gezeigt, verbunden mit dem Aufruf ‚look up‘."




Der Song ist eine Reise von der Erde durch die Wolken in die Unendlichkeit. Aus dem zarten, Debussy-artigen Klavier-Riff der Melodie wird ein Trip. Eine Meditation. Ich komme dem Sinn näher. Der Verbundenheit zwischen Himmel und Erde. Dem großen Ganzen. Der Entstehung. Urknall. Erleuchtung. Ich sehe die Wolken vorüberziehen. Mit ihnen gehe ich auf eine Reise. Alle Stimmungen und Formen der Wolken sind in dem Song vereint.“ "I quit myself, to far far away places“, singt sie dazu sehr treffend.




Über die neuen Songs von June Cocó sei an dieser Stelle erst einmal nicht zu viel verraten, außer dass sie die fortschreitende, selbstbewusste Metamorphose der June Coco konsequent in große Popmusik überführen. Parallel zu den nächsten Releases, wird außerdem im Frühjahr eine Tour ins Haus stehen. Eine gute Sache: Denn ein Konzert dieser Künstlerin war immer schon der sicherste Weg, um ihrer Musik zu verfallen - in Wien hat man im B72 die Möglichkeit dazu. Tickets gibt es bei oeticket.com.





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