Bild: Maroun Zakhia
Diese Woche ist auf Spotify wieder viel passiert und unsere HEADLINER-Playlist ist um ein paar Songs stärker! Wie jede Woche haben wir uns durch ganz viel neue Musik durchgehört und haben für euch das Beste herauskristallisiert und schön kompakt zusammengefasst, damit ihr die beste Musik immer auf eurem Handy dabeihabt! Ein paar ganz besondere Highlights aus der Spotify-Liste möchte ich aber gleich noch extra hervorheben: Denn es ist noch viel mehr passiert, als dass Nessa Barrett mit “Bad Girls Never Die” die zweite Single ihres kommenden Albums “Tough Love” veröffentlicht hat.
Bevor ihr drittes Album am 25. September erscheint, gab es diesen März nicht nur die fantastische “Jesus Loves A Primadonna”-EP, sondern mit “Too Fast To Live, Too Youg To Die” Mittel Juli auch schon die erste Albumsingle. Und nun folgt mit “Bad Girls Never Die” schon der Nachschlag: Angekündigt wurde die Single schon am 6. August, an Nessas Geburtstag - und nun ist der letzte der elf neuen Songs endlich in voller Länge zu hören! Neben den beiden Songs werden wir uns auch auf das Titelstück “Tough Love”, auf “Dracula”, “Fetish”, “Only For You”, “Glamourous”, “Coming Home Again”, “Bunny”, Candy" und “God Gave Me Expensive Taste” freuen. Und ein paar Blicke hinter die Kulissen hat Nessa auch schon verraten: “Fetish” wird nicht nur ein “hot girl BPD anthem”, sondern auch ihr erster Rap-Song (!) werden. Nur einer der neuen Stücke wird “sad” klingen. Und: Es wird keine Feature-Gäste geben. Aber was es hoffentlich nun mit dem neuen Album gibt: Endlich einen Live-Termin in Österreich?!
Bereits das ganze Album gibt es hingegen bei Sam Smith zu hören: Sein “Hazel Eyes” ist heute erschienen. Darauf macht allerdings - Spoiler! - der “Unholy”-Sound kurz Pause, weil Sam Smith nun erdigere, organischere und ursprünglichere Töne anschlägt, sich aber natürlich weiterhin den Aspekten der (queeren) liebe widmet. Übrigens: Sam Smith hat blaue Augen, die “hazel eyes” gehören seinem Verlobten, Christian Cowan. Allerdings besingt er nicht nur die Liebe zu Cowan, sondern zu Beziehungen generell - weil natürlich sollen und wollen wir uns alle in seinem neuen Album wiederfinden! Es ist irgendwie passend, dass Sam Smith den Pop-Appeal und die Dancefloor-Flirts dafür gestrichen hat, weil so wirkt sein “Hazel Eyes” wie “Evermore” von Taytay, eine nicht nur neue und faszinierende, sondern thematisch passend auch eine intime Seite. Ist das manchmal kitschig? Ja. Aber schön!
Heute ist er nicht nur um 21:45 Uhr am FM4 Frequency zu Gast (Tageskarten gibt's noch!), sondern hat mit “ISSA” auch eine neue Single am Start: Sido! Sein kommendes (zehntes) Album wird “Frieden” heißen - und der Soundtrack für all diejenigen sein, die mit sich im Reinen sind: Wahrer Frieden beginnt für Sido im Spiegel, und er hat tief in sich selbst hinein geblickt, um sich selbst auch wieder in die Augen schauen zu können. Angekommen, um aufzubrechen, wenn man so will.
Bleiben wir gleich beim Frequency, aber springen ins nächste Jahr: Denn nach seinem Abriss diesen Sommer in der METAStadt wird Bibiza dort zwischen AnnenMayKantereit und Cro aufspielen, mehr Infos findet ihr [an dieser Stelle]. Passend dazu schenkt er uns nicht nur einen, sondern gleich zwei Songs aus dem “Rocknrollst★r”-Kosmos, nämlich “Wir gehen rein!” und “Mr. Postman”. Beide Songs waren zuvor nur auf Vinyl erhältlich, jetzt auch im Stream. Danke Franz!
Bekanntlich erscheint am 9. Oktober mit “Euphorie & Alltag” das neue - und achte - Studioalbum von MiA., und zwar auf ihrem eigenen Label: Dafür einmal herzliche Gratulation! Versprochen wurden uns im Vorfeld “große Gefühle über kleine Momente” - und ein Soundtrack für die alltägliche Dosis Euphorie. Bereits die ersten beiden Singles “LOS” und “Linker Haken” haben das Versprechen gehalten, noch euphorischer wird es allerdings bei der ganz neuen Single “TNZN”! “Ich will in Frieden tanzen!”
Gerade erst wurde Oskar Haag von Babyshambles' Pete Doherty persönlich (!) gebeten, bei ihrem ausverkauften Arena-Open-Air als Intermezzo ein paar Nummern zu spielen, und nun ist mit “Lost Cause” schon die Single da, die sein neues (zweites) Studioalbum, das ebenfalls mit “Lost Cause” betitelt sein wird, ankündigt: Es erscheint am 25. September und ist Beweis dafür, auf was für einer kreativen Höhe sich der Jungspund befindet: verspielt, aber auch fokussiert.
Auch Lotte hat endlich ein neues Album für uns: Viele Künstler*innen benennen ihr Debütalbum nach sich selbst. Lotte macht dies nun (nach vier Jahren Funkstille) mit ihrem vierten Werk und deutet damit eine Rückbesinnung zu sich selbst an: Der Deutschpop ist sehr stark reduziert worden, vielmehr gibt es nun Dreampop-Sounds und Seventies-Ästhetik. Und dazu eine goldschöne, aber wahnsinnig traurige Stimme, zu der man - passend zu einem Songtitel - wirklich nur tanzen will.
Mit “Ich fall in Love” liefert Vanessa Mai zwar grausliches Denglisch, aber dafür einen Song voller Leidenschaft: Die Single erzählt von dem einen Menschen, der alles auf den Kopf stellt - vom ersten Herzklopfen bis zum Mut, sich ganz "darauf" einzulassen. Romantisch, modern und mit jeder Menge positiver Energie fängt der Song genau die Magie ein, die entsteht, wenn aus einem Blick plötzlich mehr wird. Gemeint ist damit wohl Ehemann Andreas Ferber, Stiefsohn von Andrea Berg …