Sehnsucht, Hoffnung und Verlangen vor der größten Geige der Welt: Die Seefestspiele Mörbisch und Peter Edelmann präsentieren diesen Sommer Emmerich Kálmáns beliebte Operette "Gräfin Mariza" in einer spektakulären Inszenierung.
Von
12. Juli bis 25. August wird
Emmerich Kálmáns beliebte Operette "Gräfin Mariza" im Rahmen der
Seefestspiele Mörbisch spektakulär neu inszeniert.
"Die Entscheidung die 'Mariza' zu spielen war nicht schwer. Gehört dieses Werk doch zu den meist gespielten und beliebtesten Operetten der goldenen Operettenära. In der 'Gräfin Mariza' ist jede Nummer ein musikalischer Hit und das Milieu, die ungarische Puszta, passt wie kaum eine andere Operette nach Mörbisch", schwärmt
Peter Edelmann, der dieses Jahr die künstlerische Leitung der Seefestspiele Mörbisch übernimmt.
Auch der
Musikalische Leiter Guido Mancusi freut sich, gemeinsam mit seinem Orchester eine der erfolgreichsten Operetten in dieser Saison präsentieren zu dürfen. Denn Emmerich Kálmáns Partituren sind wahre kompositorische Meisterwerke und Melodien wie "Komm mit nach Varasdin" und "Komm Zigány" verzaubern die Zuseher rund um den Globus.
"Er (Emmerich Kálmán) schafft es, volkstümliche Musik in ein symphonisches Korsett zu bringen und es manchmal auch zu sprengen. Durch ihn ist Zigeunermusik auf die Bühnen der Welt gekommen und hat Weltstatus erreicht.", so Guido Mancusi.
Einen kleinen Vorgeschmack gab es bereits bei der gestrigen Pressekonferenz im Schlosstheater Schönbrunn:
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"Höre ich Zigeunergeigen, wird es mir ums Herz so eigen, wachen alle Wünsche auf" - In keinem anderen Stück steht die Geige so im Mittelpunkt wie in Emmerich Kálmáns "Gräfin Mariza". Feurige Csárdás-Rhythmen und melancholische Zigeunerklänge sorgen für ein Wechselbad der Gefühle.
"In der Neuinszenierung des Stückes für die Seebühne Mörbisch wird die Geige daher nicht nur akustisch, sondern auch optisch im Mittelpunkt stehen. Eine überdimensionale Geige bildet die Kulisse für die bewegende Liebesgeschichte zwischen der Gräfin Mariza und ihrem vermeintlichen Verwalter, dem Grafen Tassilo.", verrät
Regisseur Karl Absenger. 45m lang und 12m hoch soll die
größte Geige der Welt werden. Damit wird ein imposantes
Bühnenbild geschaffen, das sowohl den See zur Geltung bringt, als auch das Publikum mithilfe eines mechanischen Systems an verschiedene Schauplätze entführt.