Eine ganz besondere Saison steht der Wiener Staatsoper mit dem Jubiläum
150 Jahre Haus am Ring bevor. Am Geburtstag gelangt eine neue Produktion der "
Frau ohne Schatten" unter dem Dirigat von
Christian Thielemann und charakteristisch mit "all unseren Freunden" (Dominique Meyer, Leiter Wiener Staatsoper) besetzt zur Aufführung. Das Werk ist übrigens die einzige Oper von Johann Strauß, die an der renommierten Stätte uraufgeführt wurde.
Uraufführung von Johannes Maria Staud
Im Opernprogramm der kommenden Spielzeit blickt die Staatsoper gleichermaßen Richtung Gegenwart und Zukunft. Unter den sechs Opernpremieren findet sich eine
Uraufführung von Johann Maria Staud (
Die Weiden) und das zeitgenössische Stück "
Orest" von
Manfred Trojahn. Am Beginn der Saison steht
Les Troyens im Oktober.
Hector Berlioz' Werk gilt mit 35 SängerInnen als eine der größten Opern der Geschichte. Regie führt
David McVicar, dirigiert wird von
Alain Altinoglu. Für die Bühne zeichnet sich die Szenografin
Es Devlin verantwortlich, die etwa das Bühnenbild der Bregenzer Festspiele 2017/18 gestaltete. Die Spielzeit endet mit einem neuen "
Otello" von
Giuseppe Verdi im Juni. Weiterhin im Repertoire sind etwa die diesjährige Neuinszenierung von Carl Maria von Webers
Der Freischütz, Richard Wagners
Lohengrin und Giacomo Puccinis
Madame Butterfly.