Bild: Stefan Baumgartner
Mit Chappell Roan, Suki Waterhouse, Post Malone und vielen mehr ist gestern das FM4 Frequency fulminant gestartet. Tickets für 2026 gibt's ab heute: Direkt am Gelände sogar ermäßigt um nur 190 statt 199 Euro!
Bei gut 30 Grad und strahlendem Sonnenschein startete das 25. FM4 Frequency Festival am gestrigen Mittwoch im St. Pöltener Green Park an der Traisen in die Vollen: Und das noch dazu mit dem wohl stärksten Tag seit Jahren. Als kurz nach 14 Uhr die Festivaltore geöffnet wurden, gaben sich schon früh die ersten Highlights die Klinke in die Hand; Bereits der Australier Jude York wusste mit seinem opulent-dramatischen Pop-Sound zu gefallen - wenngleich noch vor spärlichem Publikum. Besonders berührend war der Moment, als er seine mit angereiste Frau Mama auf die Bühne holte, die in der Heimat eine umjubelte Opernsängerin ist.
Im direkten Anschluss glänzte das FM4 Frequency mit einer starken Frauenquote: Alessi Rose - international bereits als Support von etwa Dua Lipa und Tate McRae in Erscheinung getreten -, Suki Waterhouse und Isabel Larosa begeisterten schon die ersten Chappell-Roan-Fans, die sich langsam vor der Bühne bereits am späteren Nachmittag die besten Plätze zu sichern begannen. Hinter der Hauptbühne gab es dann einen kurzen Star-Moment, als “Twilight”-Superstar Robert Pattinson seine Freundin Suki Waterhouse in Empfang nahm - nicht aber, bevor sie ihr fulminantes Set mit einem mehr als nur gelungenen Cover des Oasis-Hits “Don't Look Back In Anger” beschloss und somit wohl unbewusst auch an die früheren Frequency-Jahre erinnern machte. Und angeblich (!) sollen Oasis ja kommenden Sommer nach Europa kommen - meldet euch gleich beim Ticketalarm an, um rechtzeitig informiert zu werden, sobald die Gerüchte tatsächlich offiziell werden!
Im direkten Anschluss - und somit vor Chappell Roan - krachte etwas unpassend der ostdeutsche Proll-Rapper Finch hinein, der im Gegensatz zu den Damen vor ihm alles andere als zartfühlende Klangkunst im Gepäck hatte, sondern Show-Wrestling auf der Bühne und Baller wie “Eskalation” und “Richtig Saufen”: Zugegeben, für einen Festivaltag, an dem vielleicht nicht alles, aber zumindest vieles möglich ist, um die Work-Life-Balance in die “richtige” Richtung zu verschieben, aber auch irgendwie passend.
Eine Stunde Verschnaufpause später war es dann endlich so weit: Die “Midwest Princess” Chappell Roan reüssierte in Österreich - und das noch dazu mit einer rein weiblichen Band. Ihre Show war opulent, märchenhaft und mythisch - und ihre Fans selbstverständlich textsicher. Interaktion gab es - im Gegensatz zum folgenden Post Malone - mit ihren “pink ponies” zwar kaum, dafür zeigte sie mit ihrem Programm zwischen “Femininomenon” und der aktuellsten Single “The Subway” ihre unglaubliche Bandbreite. Und ja, mit “Pink Pony Club” gab es den Über-Hit natürlich zum krönenden Abschluss.
Während Post Malone mit seinem kongenialen Potpourri zwischen Hip-Hop und Country bei seinem ebenfalls ersten Österreich-Konzert den finalen Paukenschlag und abertausend Biere im Köcher hatte, hatte das FM4 Frequency auch noch eine kleine (oder große?) Überraschung parat: Nicht nur, dass bereits der Termin für das kommende Jahr fixiert und die ersten Bands bekanntgegeben wurden, zudem gibt es heute direkt am Gelände (beim Infostand bei der Green Stage) ermäßigte Early-Bird-Pässe um 190 statt 199 Euro. Ab heute 18 Uhr sind die Pässe dann zum normalen Preis auch online erhältlich.
Jedenfalls wird das Frequency kommendes Jahr vom 20. bis 22. August an gewohnter und erprobter Stelle stattfinden, als erste Künstler wurden Kraftklub, Ski Aggu, SDP, BBNO$ und Souly angekündigt.
Wer so lange nicht warten möchte: Kraftklub spielen bereits im März in Wien und in Graz [Tickets gibt es bei oeticket], Ski Aggu spielt bereits im Dezember bei der neuen Festivalreihe Gastein Sounds in Bad Hofgastein - und hat neben Ikkimel auch SDP im Gepäck [Tickets gibt es auch hierfür bei oeticket]. Und Souly, den begrüßen wir bereits am 5. Oktober bei uns in der Raiffeisen Halle im Gasometer - allerdings ist sein Konzert in Wien bereits ausverkauft.