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Bad Omens: neue Single "Dying To Love"

28.10.2025 von Stefan Baumgartner

Hymnisch, düster, atmosphärisch: So klingt “Dying To Love”, die nächste neue Single des amerikanischen Metalcore-Quartetts Bad Omens. Das muss ein Fixstarter für ihre Setlist kommendes Jahr am Nova Rock sein!

Es ist keine drei Jahre her, da war das amerikanische Quartett Bad Omens mit ihrem dritten Album “The Death of Peace of Mind” plötzlich in aller Munde - zumindest in der Metalcore-Bubble. Neben Lorna Shore und Spiritbox waren sie die Durchstarter des Moments - und liefen sogar Slipknot knapp, aber mühelos den Rang ab: Deren “Yen” musste gegen “The Death of Peace of Mind” den Kürzeren ziehen. Das lag damals vermutlich - eine Formel gibt es ja bekanntlich nicht - daran, dass Bad Omens ein massives Geschick dafür haben, poppige Elemente in ihr brachiales Soundgewand einzuweben - und das hat (eh klar) auf TikTok gut gecatcht.

Egal ob Electro-Beats auf “Concrete Jungle”, hymnischer Modern-Rock auf “Like A Villain” oder der sexy Industrial-Disco-Sound auf “What Do You Want From Me?” - es sind dies allesamt Songs, die nicht nur die Bubble rund um Bring Me The Horizon, sondern auch Fans von Tame Impala über Post Malone bis The Weeknd abholen, wenn sie auf der Suche nach etwas Vertrautem sind, das aber ein bisschen mehr Crunch und Biss hat.

Und nun gibt es - nach den Singles “Specter” und “Impose” im August und September - mit “Dying To Love” einen weiteren neuen Track, der erneut die Brillanz von Bad Omens auf die Spitze treibt, dabei sogar eine kleine Brücke zu den beiden etwas unterschätzten, weil ruppigeren Frühwerken “Bad Omens” (2016) und “Finding God Before God Finds Me” (2019) schlägt.

Besonders auffallend ist hierbei, dass sich Noah Sebastian gesanglich noch vielseitiger denn zuvor zeigt, mit seiner markanten Stimme Verletzlichkeit offenbart und dem Song eine enorme Tiefe verleiht - und Hoffnung weckt, dass das neue Kapitel, das Bad Omens nun aufgeschlagen haben, auch auf Langstrecke - sprich: auf Albumlänge - funktioniert, wenngleich hierfür nach dem durch mehrere Kollaborationen und Live-Mitschnitte gekennzeichneten “Concrete Jungle (The OST)” (2024) noch keine Informationen vorliegen. Eins ist jedenfalls gewiss: “Dying To Love” gehört definitiv in ihre Setlist kommenden Sommer am Nova Rock!


Live-Termine


Bad Omens

11. Juni 2026 | Nickelsdorf, Pannonia Fields II (am ersten Tag vom Nova Rock Festival)


Infos auf dem Stand vom 28.10.2025  

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