Bild: Bregenzer Festspiele / Anja Köhler
Nächste Woche am 22. Juli kehrt ein Publikumsliebling zurück auf die Seebühne Bregenz: die beliebte Oper "Madame Butterfly" von Giacomo Puccini. Bereits letztes Jahr konnte die Aufführung rund 163.000 Besucher:innen begeistern. Bei den diesjährigen 77. Bregenzer Festspielen wird außerdem ein umfangreiches Programm, u.a. kleine sowie große Konzerte, ein Opernatelier und Opernstudio präsentiert.
"Madame Butterfly" erzählt die herzzerreißende Geschichte von der Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, welche sich unsterblich in den amerikanischen Marineoffizier Pinkerton verliebt. Obwohl er nach japanischer Sitte eine Ehe mit ihr eingeht, beabsichtigt er keine langfristige Verbindung. Butterfly hingegen liebt Pinkerton von ganzem Herzen. Jahre vergehen, in denen sie vergeblich auf die Rückkehr des Offiziers wartet, während sie ihr gemeinsames Kind großzieht. Als Pinkerton mit seiner amerikanischen Frau zurückkehrt, um das Kind zu sich zu nehmen, entscheidet sich Butterfly für einen tragischen Ausweg und begeht Selbstmord.
Der Bühnenbildner Michael Levine hat für die bewegende Geschichte von der japanischen Geisha Cio-Cio-San (Butterfly) eine magische Plattform im Bodensee geschaffen, welche aus fein gezeichnetem, japanisch wirkendem Papier gestaltet ist.
Mit Unterstützung atmosphärischer Videoprojektionen und den farbenprächtigen Kostümen von Antony McDonald inszeniert Andreas Homoki, der Intendant des Opernhauses Zürich, diese fesselnde Oper in der einzigartigen Kulisse am Ufer des Bregenzer Sees. Die musikalische Leitung wird auf bewährte Weise von Dirigent Enrique Mazzola übernommen.
Bei der Aufführung auf dem See engagieren die Bregenzer Festspiele traditionell mehrere Sänger:innen für einzelne Rollen. Bis zu drei Mitwirkende wechseln sich in einem Rotationssystem ab, um die Stimmen vor Überlastung zu schützen und die Gesangsqualität zu erhalten. Für die Hauptrolle der Butterfly wurden Elena Guseva, Barno Ismatullaeva, Anna Princeva verpflichtet. Der diesjährige Chor setzt sich aus Mitgliedern des Bregenzer Festspielchors sowie des Prager Philharmonischen Chors zusammen.
Aufführung ist in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.