Bild: Ben Wolf
David Garrett verzaubert seit drei Jahrzehnten Menschen mit seinem Brückenschlag zwischen Popmusik und Klassik. Vor zwei Jahren gab es mit “Millennium Symphony” Hits aus den letzten 25 Jahren - mit Stücken von Taylor Swift, Ed Sheeran und vielen mehr. Nun folgt “Immortal” - ein Album mit neu arrangierten Werken der größten Komponisten der Musikgeschichte.
Als wir das letzte Mal mit David Garrett sprachen, war gerade “Millennium Symphony” spruchreif - aber tatsächlich war dies damals nur eine von gleich drei Ideen, die er seinem Label unterbreitet hatte: Nämlich “Klassiker der Moderne” aufzunehmen. Und nun folgt bereits seine zweite Idee - nämlich genau das Gegenteil: Diesmal setzt sich der deutsch-amerikanische Star-Geiger mit Werken auseinander, die gleich über Jahrhunderte hinweg nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben - dementsprechend passend auch der Titel “Immortal”. Den ersten Eindruck liefert er mit Puccinis “Nessun Dorma”.
“Immortal” soll dabei nicht nur zutiefst persönlich, sondern auch sehr ambitioniert sein: Ausgehend von der festen Überzeugung, dass Musik immer die Zeit überdauert, widmet sich David Garrett auf “Immortal” nämlich den BIGGEST big names der Musikgeschichte, neben Puccini so bedeutenden Komponisten wie Franz Schubert, Peter Ilyich Tschaikovsky, Sergei Rachmaninoff, Niccolò Paganini, Frédéric Chopin und Georg Friedrich Händel.
“Wenn wir über Dinge sprechen, die Unsterblichkeit nahekommen, dann gehört Kunst – insbesondere Musik – zweifellos dazu”, sagt David Garrett. “In den vergangenen zwölf Monaten habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, jedem einzelnen Komponisten auf dem Album gerecht zu werden.”
Diese intensive Beschäftigung spiegelt sich auch im Entstehungsprozess wider. Garrett hat sämtliche Arrangements selbst geschrieben und gemeinsam mit den Co-Arrangeuren Franck van der Heijden und John Haywood weiterentwickelt. Eingespielt wurde “Immortal” mit dem Orchester The Prezent sowie dem Pianisten Julien Quentin. Dass ihm das Projekt besonders am Herzen liegt, macht auch ein weiteres Zitat deutlich: “Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass dieses Projekt zu 100 Prozent handgemacht ist. Ich hoffe, dass die Hörerinnen und Hörer nicht nur den Klang genießen, sondern auch die menschliche Präsenz in der Musik spüren.”
Mit “Immortal” ehrt David Garrett aber nicht nur die zeitlosen Werke der Vergangenheit, sondern unterstreicht zugleich die anhaltende Bedeutung von Musik in der heutigen Zeit, die von künstlerischer Individualität und handwerklicher Qualität geprägt ist. Das Album verbindet Generationen, steht für Authentizität und strebt – ganz seinem Titel entsprechend – nach zeitloser Gültigkeit - man kann davon ausgehen, dass er nach seinem “Millennium”-Abschluss diesen Sommer in Mörbisch spätestens kommendes Jahr “Immortal” auch nach Österreich bringen wird …