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Konzerte

Dead Poet Society: mit neuem Album "Monarch" live in Wien

12.08.2026 von Stefan Baumgartner

Mit der mittlerweile dritten neue Single namens “Cold” wird die Erwartungshaltung auf “Monarch”, das neue Album von Dead Poet Society, massiv nach oben geschraubt. Dabei wollte man dereinst doch die „schlechteste Band der Schule“ sein.

Bei wem sich Bands wie Nothing But Thieves, Alter Bridge, Coldplay, Muse, Twenty One Pilots, Queens Of The Stone Age, Royal Blood oder auch Palaye Royale in der Playlist finden, der kommt an Dead Poet Society nicht mehr vorbei: Vor fast anderthalb Jahrzehnten in Boston – und gewissermaßen als Hommage an den Kultfilm “Der Club der toten Dichter” – gegründet, hat sich das Quartett mit bisher zwei Alben einen mehr als respektablen Ruf in der Alternative-Szene erarbeitet. Dabei hatte man anfangs noch den jugendlich-rebellischen Ansatz, "die schlechteste Band der Schule" zu sein.

Davon ist man mittlerweile meilenweit entfernt: Irgendwo zwischen Indie Rock und Djent Pop haben Dead Poet Society eine ganz eigene Schublade gefunden, die zwar weitestgehend breitentauglich ist, mit vereinzelten sperrigen Momenten aber aufhorchen lässt. Da reihen sich poppige Stadion-Hymnen an Rausschmeißer, Balladen an bluesige Nummern – und von diesem hemdsärmeligen Erfolgskonzept wird ihr drittes Album “Monarch”, das am 2. Oktober erscheint, wohl auch nicht abweichen.

Nach “Roach” und “Sinner Systems” bietet die brandneue Single “Cold” nun in der Gesamtbetrachtung schon einen ganz guten Eindruck davon, auf was wir uns im Oktober auf Platte und kommenden Februar auch live, in der Wiener SIMMCity, freuen dürfen.

Dabei lassen Dead Poet Society nicht nur musikalisch aufhorchen, auch textlich sollte man insbesondere “Cold” ein Ohr schenken: “Heutzutage spielen die Leute andauernd eine Rolle und kämpfen um einen Platz in der sozialen Hirarchie”, erklärt uns Schlagzeuger Will Goodroad und führt aus: “Wir verändern langsam unser Wesen, lassen Eigenschaften weg, die uns ausmachen – nur für Akzeptanz und Bestätigung. Mit der Zeit verlieren wir jeglichen Bezug zu unseren Leidenschaften, vergessen warum wir das alles machen, und können uns nicht mehr selbst erkennen – geschweige denn das, woran wir glauben, falls wir überhaupt noch glauben.”

Das entsprechend düstere Video zu “Cold” hat Sänger Jack Underkofler selbst verantwortet – der die Messlatte für “Monarch” hochlegt: “Ich bin in mich, in meine Emotionen und Gefühle, eingetaucht und habe versucht, aus ihnen die Essenz zu ziehen und herauszufinden, was uns wirklich ausmacht.”

Neben den bisher drei Songs gibt es auch noch einen weiteren Weg, in diese “Essenz” einzutauchen: Dead Poet Society haben eine Website eingerichtet, die sie “The House” nennen. Mit Rätseln im Point-and-Click-Stil kann man dort bereits jetzt mehr über “Monarch” erfahren. Bei uns erfahrt ihr zumindest zum Abschluss noch die Tracklist vom Album:

1. Hollywood On Fire
2. Roach
3. Die If You Don’t
4. Sinner Systems
5. Lost
6. Cold
7. Psalm 136
8. Dead On The Inside
9. Miami For The Weekend
10. Get Hot
11. The Park
12. The Art Of Suffering


Live-Termine


Dead Poet Society

18. Februar 2027 | Wien, SIMMCity



Infos auf dem Stand vom 12.08.2026  

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