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George Harrison: sein persönliches fotografisches Zeugnis aus dem Zentrum der Beatlemania

20.07.2026 von Stefan Baumgartner

Unter dem Titel "The Third Eye" erscheint ein Bildband, der erstmals mehr als 200 Fotografieren des Beatles-Gitarristen George Harrison - und somit direkt aus dem Zentrum der Beatlemania - zeigt.

Als die Beatles in den Sechzigern die Popkultur revolutionierten, waren sie die meistfotografierten Menschen ihrer Zeit. Während die Welt Zeugin eines Mythos wurde, hielt Beatles-Gitarrist George Harrison selbst dessen menschliche Seite fest: Mit “George Harrison: The Third Eye” erscheint am 14. Oktober erstmals eine einzigartige Auswahl von mehr als 200 Fotografien und 8-mm-Filmstills aus seinem persönlichen Archiv, ein Großteil davon bislang unveröffentlicht. Kuratiert von Georges Witwe Olivia Harrison, eröffnet der Band einen überraschend intimen Blick auf eine Epoche, die die Welt veränderte - und auf die Menschen, die im Zentrum dieses kulturellen Ausnahmezustands standen.

Das Buch erscheint am 14. Oktober, wird in Österreich € 51,40 kosten und zeigt auf 352 Seiten 500 Farbabbildungen.

Zwischen 1963 und 1969 nahm George Harrison nämlich seine Pentax-Kamera mit auf Reisen rund um den Globus. Er dokumentierte den Weg seiner Band von Liverpool hinaus in die Welt - von der ersten Reise in die USA über Fahrten durch das australische Outback bis hin zu Shoppingtouren in Paris. Die Aufnahmen zeigen die Beatles auf Flughäfen, in Hotelzimmern, Backstage, in Fernsehstudios, in Autos und Tourbussen, unterwegs zwischen Aufbruch und Ankunft, Euphorie und Erschöpfung. Es sind dies allesamt faszinierende, intime Augenblicke, die bisher der Öffentlichkeit verborgen blieben.

Es ist aber auch die Sichtweise: Harrison fotografiert - im Gegensatz zu anderen Fotografen, der Presse, aus der Fan-Bubble - keine Legenden. Er fotografiert Freunde: John, Paul und Ringo erscheinen nicht als Ikonen der Popgeschichte, sondern als Menschen. Sie werden konzentriert, albern, neugierig, nachdenklich oder erschöpft vom permanenten Ausnahmezustand gezeigt. Seine Bilder sind spontan, humorvoll und voller Experimentierfreude. Lange bevor das Selfie zum Alltagsphänomen wurde, fotografierte sich Harrison selbst, spielte mit Perspektiven und nutzte die Kamera als kreatives Werkzeug der Beobachtung. Sein fotografischer Blick ist dabei ebenso unverwechselbar wie seine musikalische Stimme: aufmerksam, intelligent und von stillem Witz geprägt.

Mit einem Essay des vielfach ausgezeichneten irischen Schriftstellers Colm Tóibín wird “George Harrison: The Third Eye” zu weit mehr als einem Beatles-Fotobuch. Es ist die Geschichte einer Freundschaft, einer kulturellen Revolution und eines Künstlers, der das Geschehen nicht nur erlebte, sondern festhielt. Ein außergewöhnliches Zeitdokument aus dem Inneren der Beatlemania - und der seltene Blick auf die Menschen hinter dem Mythos.

A Day In The "Live"

Natürlich werden wir nie wieder in den Livegenuss der Beatles kommen können: John Lennon wurde bereits 1980 ermordet, George Harrison starb 2001. Schlagzeuger Ringo Starr war zuletzt mit seiner Soloband im Jahre 2018 bei uns zu Gast, dieses Frühjahr erschien sein neues Country-Album “Long Long Road”. Bassist Paul McCartney veröffentlichte ebenfalls im Frühjahr sein neues, retrospektives Album “The Boys Of Dungeon Lane” - als Gast selbstverständlich mit dabei sein alter Bandkollege Ringo Starr. Auch er war zuletzt 2018 live in Wien zu Gast. Ob sie demnächst wieder nach Österreich kommen, ist aktuell nicht bekannt - aber wenn ihr euch beim Ticketalarm von oeticket anmeldet, erfahrt ihr dahingehende Neuigkeiten als Allererste!


Aber dafür lebt der Geist der Beatles in zahlreichen Interpretationen weiter - darunter sogar als Tanzabend, mit klassischen Instrumenten und natürlich mit zahlreichen Tribut-Shows! Eine kleine Auswahl haben wir für euch parat:

Am 7. November lädt die Kult-Truppe Monti Beton erneut zu ihrer “Supernacht der Beatles” ins Wiener Metropol, und entführt dabei nicht nur musikalisch (u. a. mit “Yellow Submarine”) in die Sechziger: Es gibt auch Hintergrundgeschichten und Bonmots!

Bis September wird in der Wiener Tschauner Bühne das Comedy-Musical “Beatles an Board” gezeigt: Hierin fliegen wir von Wien nach Paris, aber alles geht dabei schief. Werden die Passagiere sich mit Beatles Songs von den Pannen ablenken lassen?

Am 23., 24. und 25. Juli präsentiert Peter Breuer einen Beatles-Ballettabend im Sommer Theater Park in St. Pölten: Da werden die Emotionen hinter den Beatles-Songs - von tiefer Melancholie bis überbordendes Glück - in Tanz übersetzt!

Am 4. Februar wird im Stadtsaal Schwaz mit “HELP! A Beatles Tribute” eine Wiedergeburt des Beatles-Sounds zelebriert - von vier Musikern, die versuchen, so originalgetreu wie nur möglich “Hey Jude” und “Love Me Do” auf die Bühne zu bringen.


“HELP!”, die Beatles-Tribute-Show, erlebt man am 24. Oktober aber auch im Wiener Vindobona: Auch da reisen wir von den frühen “Moptop”-Tagen bis zu den bahnbrechenden Studiojahren, mit allen beliebten Klassikern von “Help!” bis “Let It Be”.

Am 3. Oktober wird im Stadtsaal Hollabrunn zu einem ganz speziellen Beatles-Tribute geladen: Unter dem Titel “All You Need Is Love” treffen da nämlich das musikalische Lebenswerk der Fab Four ganz ungewohnt auf Streicherarrangements!

Die Verbindung zwischen den Gallagher-Brüdern und den Beatles ist eine der berühmtesten musikalischen Liebesbeziehungen: Treffend, dass am 12. September mit Öasis und The BBCtles gleich zwei Britpop-Tribute-Bands in der Szene Wien gastieren!

Seit 1992 begeistert die “The Beatles Tribute Show” Fans auf der ganzen Welt, und am 24. Februar dann auch in der Bachschmiede in Wals: Ihre Show ist nicht nur eine perfekte Replikation der Musik, sondern auch eine emotionale Reise durch die Geschichte der Fab Four!

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