Bild: Semtainment
J.B.O., die selbsternannten “Verteidiger des Blödsinns”, schenken uns nun den ersten Schluck ihres kommendes Albums “Haus Of The Rising Fun” ein: Mit einem ordentlichen Plopp blicken die Franken in einer Welt, die sich schneller dreht als man schauen kann, in Form von “Ka-Fump!” zurück auf die “gute alte Zeit” und entführen damit erstmals in jenes Werk, das ab dem 9. Januar 2026 erhältlich sein wird. Angelehnt an Shania Twains weltbekannten Hit “Ka-Ching!” haben J.B.O. dem Stück ein rosarotes Gewand verpasst, wie es nur das fränkische Quartett vermag.
Das dazugehörige Musikvideo geleitet das Publikum ins fränkische Dickicht, wo sich die Truppe um Vito, Hannes, Ralph und Wolfram auf einer scheinbar endlosen Suche nach dem wohlverdienten Feierabendbier befindet. Am Ende der abenteuerlichen Reise wird ihnen der Heil’ge Hopfengral letztendlich doch noch von einem besonderen Gast entgegengestreckt. Von wem? Seht selbst!
Noch bevor das neue und mittlerweile fünfzehnte (!) Studioalbum der fränkischen Blödelbarden “Haus of the Rising Fun” erscheint, feiern J.B.O. den 30. Geburtstag ihres Debütalbums “Explizite Lyrik" - und zwar mit Feierlichkeiten auf der Bühne, genauer gesagt beim Wiener Donauinselfest, sowie in Klagenfurt und in Wörgl.
1995, als “Explizite Lyrik” ganze sechs Jahre (!) nach Bandgründung erschien, war J.B.O. eigentlich nur als Hobbyband gedacht gewesen - alle Musiker verdienten sich ihre flüssigen Brötchen bei verschiedenen süddeutschen Coverbands, Hannes G. Laber etwa bei Justice. Aber mit “Explizite Lyrik” wurde als Spaß plötzlich Ernst - wobei: Bei J.B.O. sind die Grenzen ja doch fließend. Weil: Wer keinen Sinn für (deutschen) Humor hat, ist bei J.B.O. grundlegend falsch. Und wer sich nicht damit anfreunden kann, dass seine Lieblingsband (liebevoll!) durch den Kakao gezogen wird, sollte sich lieber das James Blast Orchester anstatt J.B.O. anhören. Dabei waren die durchaus sehr verrückten Coverversionen von Metallica ("Enter Sandman" als “Schlaf Kindlein, schlaf”), Megadeth ("Symphony of Destruction" als “Symphonie der Verstopfung”), Nirvana ("Smells Like Teen Spirit" als “Ejaculato Praecox”) oder auch Herbert Grönemeyer ("Männer" als “Frauen”) mehr als nur gelungen und machten richtig viel Spaß. Wie verrückt J.B.O. aber wirklich sind, das bewiesen sie dann mit ihrem chaotischen “Kuschelmetal”-Medley, wo wirklich alles drunter und drüber ging!
Man kann bierernst (hihi) sagen, was man will: Aber J.B.O. waren damals definitiv ein Garant dafür, jeder lahmen Party einen Arschtritt zu verpassen - und das können sie auch heute noch, auch wenn sie ein kleines bisschen professioneller als früher geworden sind. Und: Rosa, das Erkennungsmerkmal der Band, ist einfach eine viel, viel bessere Farbe als das langweilige Black-Metal-Schwarz - ein tatsächlich sehr bierernstes Genre, wie wir im Song “Ein kleiner Vampir” von J.B.O. erfahren …