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Die allerletzten Tickets für den Eurovision Song Contest gehen heute in Verkauf!

26.03.2026 von Stefan Baumgartner

Ab heute, 15 Uhr, sind die allerletzten Tickets für den Eurovision Song Contest erhältlich - Grund genug, mit dem brandneuen und exklusiven Fanbier von Ottakringer darauf anzustoßen und vielleicht auch nochmal “Merci Chérie” von Udo Jürgens in Dauerschleife zu hören!

Wir befinden uns langsam in der Zielgerade zum Eurovision Song Contest: In etwas mehr als einem Monat wird Wien für einen Moment der musikalische Nabel der Welt, wenn in der Wiener Stadthalle der diesjährige Jubiläums-Songcontest über die Bühne geht!

Mittlerweile sind ja neben unserem Cosmó, der den “Tanzschein” im Gepäck hat, bereits alle musikalischen Beiträge der 35 teilnehmenden Nationen bekannt. Weiterhin gilt Finnland mit “Liekinheitin” von Lampenius & Parkkonen als Spitzenreiter bei den Wettquoten, wenn man der Glaskugel der Buchmacher trauen darf, sind aber auch Frankreich, Dänemark und Griechenland kurz vor Australien sehr nah an der Pole-Position zu sehen. Apropos Australien: Der ORF hat bereits verraten, dass sich das Moderations-Duo Swarovski und Ostrowski gemeinsam mit dem “Milkshake Man” Go-Jo, dem australischen Teilnehmer des Vorjahres, beim ersten Semifinale augenzwinkernd der Frage annähern wird, wie man Austria und Australien voneinander unterscheidet.

Die subjektiv aussagestärksten Beiträge

An der Stelle möchte ich aber den Wettquoten aus subjektiver Sicht ein klein wenig widersprechen: Ja, Finnland, Frankreich und Griechenland sind fantastische Beiträge gelungen. Aber auch folgende Nationen, die etwas weiter hinten gereiht werden, sollte man nicht gänzlich außer Acht lassen:

Besonders spannend finde ich mit “Eins, Zwei, Drei” den britischen Beitrag aus der Feder von Look Mum No Computer. Hinter dem Künstlernamen verbirgt sich Sam Battle, der vor 12 Jahren seine Musikkarriere als Frontmann der Indie-Rock-Band Zibra begann und mit ihnen auch beim Glastonbury auftrat. Als Solokünstler hat er sich seiner Leidenschaft für elektronische Sounds gewidmet, berühmt wurde er durch Furbie-Orgeln, Game-Boy-Instrumente, Synthesizer-Fahrräder, flammenspeiende Keyboards und ein “Star Wars”-Droiden-Orchester. Sein ESC-Beitrag entstand übrigens auf einem Synthesizer, der “Kosmo” heißt und somit beinah Namenspatron von unserem Cosmó ist! In dem Titel geht es darum, der Langeweile des Arbeitsalltags zu entfliehen und in eine Welt der Träume und unendlichen Möglichkeiten einzutauchen - geschrieben wurde das Stück unter anderem mit der Hilfe von Lasse Midtsian Nymann, der auch Autor des Schweizer Siegerliedes “The Code” von Nemo war.

Gut finde ich mit “Bella” von AIDAN auch den Beitrag aus Malta - einen überaus gefühlvollen und symphonischen Bombast-Song, der Fans von JJ und Conchita definitiv abholen sollte, und “Ya Ya Ya” von Jonas Lovv, der für Norwegen ins Rennen geht: Hier werden all jene abgeholt, die 2021 für Maneskin gestimmt haben!

Auch vor der Schweiz sollte man dieses Jahr die Ohren nicht verschließen: Veronica Fusaro singt in “Alice” über geschlechtsspezifische Gewalt und Grenzüberschreitungen gegenüber Frauen - erzählt aus der Sicht des Täters, der sein Opfer zum Objekt macht - ähnlich wie im aufwühlenden Nirvana-Klassiker “Polly”, den Fusaro als Inspiration nennt. Politisch wird es auch bei “Dancing On The Ice” von Essyla, dem Beitrag aus Belgien, der insbesondere Fans von Billie Eilish in einigen Momenten packen müsste: Generell teilt sie in ihren Texten die Anliegen einer jungen Frau ihrer Zeit, mit einem klaren Schwerpunkt auf weiblicher Selbstermächtigung - dieser Song dreht sich im Speziellen darum, “trotz allem” nicht die Hoffnung zu verlieren. Es ist eine Hymne an die Entschlossenheit der Jugend und ihre Fähigkeit, ihren eigenen Weg zu gehen - und nicht an der Welt zu zerbrechen.

Viral geht auch gerade mit “Bangaranga” von Dara der Beitrag aus Bulgarien: Zu Recht, wie ich meine - kaum ein anderer Track der diesjährigen Saison pumpt derart amtlich wie dieser hier. Insbesondere bei Fans in Schweden, Griechenland, Finnland, aber auch Österreich zählt Dara zu den Favoritinnen. Aber auch Cosmós “Tanzschein” ist definitiv einer der besten Stücke, mit denen Österreich je ins Rennen ging: Cosmó steht für Cosmopolitan, das Apostroph ist eine Hommage an seine ungarischen Wurzeln - und seine Dancebeats haben sich durchaus gewaschen! Allerdings ist das mehr als “nur” eine Partynummer: Auch Cosmó ist ein politisches Statement gelungen, schaut er sich doch das Verhalten von Club-Gängern näher an: Männer, die sich in der Disco wie auf der Jagd verhalten, mit null Feingefühl. Somit ist “Tanzschein” auch ein moralischer Fingerzeig auf Balzmuster, die mehr mit Territorialverhalten als mit Konsens zu tun haben. Gut gebrüllt, Löwe!

Merci Chérie!

Natürlich ist es fraglich, ob Cosmó ein derart geschicktes Händchen wie JJ und Conchita vor ihm hatten: Die beiden letzten österreichischen ESC-Gewinner*innen haben die Messlatte und die Erwartungshaltung mit “Wasted Love” und “Rise Like A Phoenix” definitiv hochgeschraubt! Aber selbst die beiden können in ihrer Brillanz wohl kaum an den großen Entertainter Udo Jürgens heranreichen, der mit “Merci Cherie” vor 60 Jahren den Eurovision Song Contest gewann - und hierauf wohl die größte Musikkarriere eines Österreichers überhaupt aufs Tableau gelegt hat!

Der als Jürgen Udo Bockelmann 1934 in Klagenfurt geborene Musiker war nicht der onkelhaft-kindische Peter-Alexander-Typ, sondern ließ Themen in seine Musik einfließen, die eigentlich tabu waren: etwas Politik und zarte Gesellschaftskritik. Klar, Udo Jürgens war kein beinharter Protestsänger, aber irgendwo zwischen Schlager, Pop und Chanson injizierte er doch vielen seiner Lieder das Maß an Zeigefinger, das beim Publikum auch inhaltlich gut ankam. Mit seiner Haltung begleitete Jürgens sein Publikum fast sechs Jahrzehnte lang, bevor er Ende 2014 im Alter von 80 Jahren starb.

Am 8. Mai erscheint aber nun sein ESC-Klassiker “Merci Chérie” als exklusive Picture Disc - auf Seite A mit ausgewählten Live- und Studioaufnahmen des Hits aus verschiedenen Jahrzehnten, während Seite B die internationalen Fassungen präsentiert, auf Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch und als Bonus sogar in japanischer Sprache. Als besonderes Highlight zeigt die Picture Disc zwei originale, direkt auf das Vinyl gedruckte Fotografien vom Grand Prix Eurovision de la Chanson 1966!

Nicht nur mit “Merci Chérie”, sondern auch den zahlreichen anderen großen Melodien von “Ich war noch niemals in New York”, das die VBW bekanntlich 2016 zu einem eigenen Musical inspirierte, bis hin zu “Griechischer Wein” erzählt der Entertainer Alex Parker dieses Jahr quer durch Österreich in seiner “Udo Jürgens Story” das Leben des Weltstars nochmals nach - allerdings nicht nur musikalisch, sondern auch umrahmt mit spannenden und humorvollen Anekdoten, erzählt von der Theater- und Filmschauspielerin Gabriela Benesch. Nicht nur für Jürgens-Fans, sondern auch für ESC-Begeisterte ein Muss im diesjährigen Unterhaltungsprogramm!


Live-Termine


Die Udo Jürgens Story

20. Mai 2026 | Wien, Metropol
21. Mai 2026 | Bad Schallerbach, Atrium
27. Oktober 2026 | Wien, Theater Akzent
28. Oktober 2026 | Leoben, Live Congress
29. Oktober 2026 | Klagenfurt, Konzerthaus
30. Oktober 2026 | St. Gertraud, ArtBOX


Infos auf dem Stand vom 26.03.2026  

Tickets Die Udo Jürgens Story

Prost!

Natürlich wird der Eurovision Song Contest auch kulinarisch begleitet! Liebe (und dafür steht der ESC in erster Linie ein) ist ja bekanntlich nicht nur die Sprache der Musik, sondern geht sprichwörtlich auch durch den Magen: Soeben ist im renommierten Wiener Brandstätter Verlag entsprechend ein liebevoll und bildkräftig, aber auch informativ gestaltetes Kochbuch erschienen, dass die Welt der diesjährigen ESC-Saison am heimischen Herd vereint - wir haben [an dieser Stelle] bereits darüber berichtet.

Aber auch die renommierte Ottakringer-Brauerei hat sich ein besonderes Schmankerl für die Zeit, in der die ganze Stadt zur Bühne wird, einfallen lassen! Als offizieller Bierpartner des Eurovision Sng Contest bringt die Wiener Privatbrauerei ein eigenes ESC-Fanbier in den österreichischen Handel, die sehr limitierte Sonderedition ist ab sofort im 12er-Pack bei BILLA und SPAR erhältlich. Weil natürlich kann nicht jede*r live beim Eurovision Song Contest dabei sein: Zwar gehen heute um 15 Uhr nochmals einige wenige Tickets in Verkauf, aber die meisten ESC-Fans werden den Contest wohl auf ihren Sofas, in Parks oder bei Public Viewings verfolgen - überall dort, wo laut mitgesungen, noch lauter mitgefiebert und Punkte mindestens genauso emotional vergeben werden wie auf der Bühne.

Genau für diese Momente hat Ottakringer die streng limitierte Sonderedition entwickelt - eine Dose, die visuell hält, was der ESC verspricht: Aufmerksamkeit. Laut, bunt, unübersehbar. Auch geschmacklich orientiert sich das Bier am Charakter des Events: Als eigenständiges Märzen-/Lagerbier bewusst unkompliziert und breit zugänglich - gemacht für viele Geschmäcker und der ideale Begleiter für die größte Musik-Show der Welt!

Übrigens: Am 15. Mai - und somit zwischen dem 2. Semifinale und dem Finale - findet nicht nur die ESC-Edition der Disco Night in der Brauerei statt, am 16. Mai zudem das große Public Viewing auf dem Brauereigelände!


Live-Termine


Eurovision Song Contest

12. Mai 2026 | Wien, Wiener Stadthalle D (1. Halbfinale)
14. Mai 2026 | Wien, Wiener Stadthalle D (2. Halbfinale)
16. Mai 2026 | Wien, Wiener Stadthalle D (Finale)


Infos auf dem Stand vom 26.03.2026  

Tickets Eurovision Song Contest
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