Bild: Gibson
Es war eines der wenigen Highlights der diesjährigen Oscars-Verleihung, als Guns N' Roses-Gitarrist Slash gemeinsam mit Ryan Gosling "I'm Just Ken" performte - neben dem Oscar für Billie Eilishs Titel-Song "What Was I Made For" übrigens überraschend die einzige Anerkennung für "Barbie". Für mehr Highlights dürfte jedoch das am 17. Mai kommende Slash-Solo-Album "Orgy of the Damned" sorgen, hat der Guns N' Roses-Gitarrist dafür doch einige bekannte Namen ins Boot geholt - darunter AC/DC-Sänger Brian Johnson, der auch gleich auf der ersten vorgestellten Single "Killing Floor" zu hören ist. Überraschend dabei: Brian Johnson klingt so gar nicht nach dem Brian Johnson, den wir von den australischen Hardrock-Legenden her kennen! Erfrischend - aber: hört selbst!
"Orgy of the Damned" ist eine Hommage an den Blues - und das über zwölf Songs hinweg. Die erste Single "Killing Floor" ist eine raue, ungezügelte Version des Howlin' Wolfs-Klassiker aus dem Jahre 1964, neben Brian Johnson hören wir auch Steven Tyler von Aerosmith an der Mundharmonika. Neben Slash musizieren auch Johnny Griparic am Bass, Teddy Andreadis an den Keyboards, Michael Jerome am Schlagzeug und Tash Neal an der zweiten Gitarre - davon sind Griparic und Andreadis alte Bekannte aus dem Slash-Kosmos.
‘Killing Floor’ ist einer meiner Lieblings-Songs von Howlin‘ Wolf, aber auch eines der ikonischen Blues-Riffs, die mich als jungen Gitarristen begeistert haben. Ich wollte ihn schon immer in irgendeiner Form covern, und diese Platte war das perfekte Vehikel dafür. Aber es mit dieser Band zu spielen, und mit Brian Johnson als Sänger, war etwas, das ich mir damals nie hätte vorstellen können. Ganz zu schweigen von Steven Tyler an der Mundharmonika.
(Slash)
Als Slash mich bat, bei ‘Killing Floor’ zu singen, sagte ich sofort zu. Es war einer der ersten Songs, die ich in meiner allerersten Band gelernt habe, und als er mir den Backing-Track vorspielte, war es ein Kinderspiel. Und Stevens Mundharmonika ist so verdammt heiß. Ich hatte viel Spaß mit Slash im Studio, und ich denke, wir sind diesem tollen alten Song gerecht geworden. Rock on.
(Brian Johnson)
Slash zelebriert sowohl bekannte als auch unbekannte Songs und bietet damit eine nostalgische Verbeugung vor der Vergangenheit, während er die Songs mit seinem unnachahmlichen Gitarrenspiel naturgemäß neu belebt. Neben Johnson hören wir auf "Orgy of the Damned" unter anderem Billy Gibbons von ZZ Top, Iggy Pop, Demi Lovato, Chris Robinson von The Black Crowes und Beth Hart.
Das Album ist bereits vorbestellbar und beinhaltet folgende 12 Stücke:
Aktuell sind keine Slash-Solo-Termine oder Termine von Guns N' Roses in Österreich geplant. Meldet euch gleich beim Ticketalarm von oeticket an, um informiert zu werden, sobald etwas bekannt wird!