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Voodoo Jürgens: neues Video für "Langsam wirst ma fremd"

08.09.2026 von Stefan Baumgartner

Auf das vierte Album von Voodoo Jürgens, "Gschnas", folgt nun ein gutes Jahr später ein fantastisches Video vom ersten Stück: “Langsam wirst ma fremd”. Und das noch dazu in Top-Besetzung - etwa mit Kabarettist Peter Panierer!

Vergangenen März hat sich Dialektsänger Voodoo Jürgens mit seinem vierten Album “Gschnas” eindrucksvoll, aber auch nachdenklich zurückgemeldet: Irgendwo zwischen Wirtshaus-Melancholie, Versatzstücken aus dem Wiener Lied und Tom Waits oder auch Leonard Cohen entlehntem Weltschmerz.

Ein Highlight am Album war gleich das Eröffnungsstück, “Langsam wirst ma fremd”. “Ma lebt si ausanaunda”, weiß Voodoo Jürgens da zu berichten, “ois” löst sich in Luft auf. Bereits beim FM4 Geburtstagsfest im Jänner war der damals noch ungehörte Song stark umjubelt, ebenfalls bei seinem ausverkauften Konzert Ende April in der Wiener Arena: Neben den Klassikern wie “Heite grob ma Tote aus” und “Tulln” dürfte sich das Stück mittlerweile nicht nur als fixer Bestandteil der Setlist, sondern auch zum Publikumsliebling etabliert haben.

Voodoo Jürgens im April 2026 in der Arena. Bilder: Stefan Baumgartner

Kein Wunder also, dass nun gut ein Jahr nach dem Album “Langsam wirst ma fremd” auch als Videosingle erscheint: Kongenial in der Region Scheibbs in Szene gesetzt wurde es von Nikolaus Ratay, der auch schon etwa für Heckspoiler ("Showtime" - Ende Dezember im Vorprogramm der Bloodsucking Zombies From Outer Space in der Arena), Baits ("On The Run") und Tina ("Lavaboy", “Rosmarin”) fantastische Videos gezaubert hat.

Aber auch vor der Kamera standen keine unbekannten Namen: Natürlich Voodoo Jürgens selbst als “Faschings Geist”, als Liebespaar wurden die Schauspielerin Mariam Hage ("SOKO Linz", “SOKO Donau”, “Tatort” und “Landkrimi”), sowie Felix Dennhardt gewonnen, der schon an der Seite von John Malovich und für das Performance-Duo Coco Rosie arbeitete und 2024 bei den Festspielen Reichenau “Königinnen der Nacht” verantwortete. Ebenfalls vor der Kamera: Valentin Zebenholzer und Julian Voglmayr als Teenager Duo, Kabarettist Peter Panierer ("Streugut" - ab November in Wien) als Vater und Christoph Bruckner und Andreas Kronsteiner als Komparsen.

Die Rückmeldungen auf das stimmungsvolle, old-schoolige Video im Netz überschlagen sich: “Hab ehrlich wahr eine Ganslhaut von den Harmonien” schreibt da eine, während ein anderer empfiehlt, “wer die Möglichkeit hat ihn live zu sehen sollte das unbedingt tun” – und dem können wir uns definitiv anschließen! Weil die “Freundschaft” mit dem Voodoo, die werden wir wohl niemals verlieren …

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