Im August veröffentlichte der ehemalige Nirvana-Schlagzeuger und Kopf der Foo Fighters "Play", ein 23-minütiges Musikstück, in der er alle Instrumente selbst einspielt. Davorgestellt ist eine Kurz-Dokumentation, in der er Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Musik begleitet. In dem gut halbstündigen Film "Play" beschreibt der 49-Jährige zunächst, was es für ihn bedeutet, dass seine eigenen Kinder nun anfangen, Musik zu machen – zu singen oder Schlagzeug zu spielen. Er begleitet sie in die "Join the Band"-Musikschule in Los Angeles und lässt dort auch andere Kinder und Jugendliche zu Wort kommen.
"Für jeden Musiker, egal ob jung oder alt, ist ein schönes Studio voller Instrumente wie ein Spielplatz", sagt Grohl im Film. "Ich fühle mich hier wie ein Kind im Süßwarengeschäft." Auch für den ehemaligen Nirvana-Schlagzeuger gehe es noch immer darum, sich in jedem einzelnen Instrument zu verbessern. Die Idee, ein 23-minütiges Musikstück im Alleingang aufzunehmen, sei etwas gewesen, das er nie zuvor versucht hatte, so Grohl. Genau das habe ihn daran gereizt. "Und ganz ehrlich: Ich wusste auch nicht, ob ich es kann."
Ab Minute 8 beginnt dann das Instrumentalstück "Play", in dem zunächst sieben Grohls zu sehen sind, die das Studio betreten und an die Instrumente treten. Tatsächlich hat er jedes Instrument in einem jeweils 23-minütigen Take selbst eingespielt: Neben verschiedenen Schlagzeug-Sets und Gitarren auch Bass, Klavier, Synthesizer und weitere Perkussionsinstrumente.