Die Wiener Indie-Pop-Band Vague ist mit einem brandneuen Song zurück: "Waters" ist die erste Single aus ihrem kommenden dritten Album, das 2021 veröffentlicht wird.
Die Band ist in Klang und Stil gereift. Sie haben sich mit dem Produzenten Wolfgang Möstl zusammengetan, um auf eine ganz andere Art und Weise aufzunehmen als ihr vorheriges Album "Land" aus dem Jahr 2018, das hauptsächlich durch endlose Jam-Sessions entstand. "Waters" ist sehr präzise, als ob jeder Ton seinen spezifischen Platz hat. Der Haupteinfluss kommt von pop-orientiertem New Wave mit Acts wie Talking Heads oder Kate Bush. Das Ziel war es diesmal klar strukturierte Popsongs zu produzieren. Im Studio konzentrieren sie sich stark auf den Rhythmus, indem sie den Einsatz von Schlaginstrumenten wie Cabasa, Congas und Rototoms sowie ein eingängiges Bassriff, Synth-Patterns und eine stark verzerrte Stakkato-Gitarre verstärken.
Die Variabilität von Vague, die für die Musik der Band zum Symbol geworden ist, wird durch die unterschiedlichen Ansätze der drei Songwriter und Sänger (Konstantin Heidler, Gabriel Hyden und Simon Dallaserra) angetrieben. Die Band lässt Standardhierarchien zwischen Frontmännern und Bandmitgliedern hinter sich. Sie wechseln ständig die Instrumente und versuchen, einen Konsens zu erzielen: Experimente sind nicht zu vermeiden. Hier entsteht der Sound von Vague.
„Waters“ ist ein Lied, das von Gabriel Hyden komponiert und gesungen wurde. Das Arrangement ist minimalistisch und reichhaltig zugleich, die Aufnahme fühlt sich simpel und energisch an und lässt immer genug Platz für den Gesang.
With "Waters" we were trying to create a less melancholic, less blurry and more clear and direct sound, rather searching for the very cause of events, instead of bathing right in it. Because a search can be a very positive thing. The song is about keeping your system going, being upbeat, trying to be objective, push yourself to be open-minded. It's also an advice to let go sometimes - even in these rather dark times. And do not forget to drink water every once in a while, it might be surprisingly relieving.
Gabriel Hyden