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Ein Blick hinter die Kulissen der einzigartigen Sommerbühne in St. Margarethen

19.06.2026 von Joachim Schmida & Clara Baudis

Der Steinbruch St. Margarethen zählt zweifellos zu den spektakulärsten Veranstaltungsorten Europas. Eingebettet in die imposante Naturkulisse des Burgenlands verwandelt sich das historische Areal jeden Sommer in eine der schönsten Freiluftbühnen Europas. 2026 kehrt mit Giacomo Puccinis Meisterwerk „Tosca“ eine der beliebtesten Opern der Welt an diesen außergewöhnlichen Spielort zurück.

Bereits Monate vor der Premiere laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Bei einem exklusiven Rundgang durch das weitläufige Areal konnten wir uns selbst von den Dimensionen der Produktion überzeugen. Überall wird gewerkt, gehämmert und geschraubt, Techniker führen Soundchecks durch, Bühnenbauer errichten monumentale Kulissen. Die Vorfreude auf die kommende Opernsaison ist förmlich spürbar, wo über 300 Leute mitwirken werden.

Faszinierende Einblicke hinter die Kulissen

Begleitet wurden wir von Mag. Katharina Reise, Geschäftsführerin und Künstlerische Betriebsdirektorin, die einen spannenden Blick hinter die Kulissen gewährte. Mit großer Leidenschaft führte sie durch das beeindruckende Gelände und erklärte zahlreiche Details zur neuen Produktion.

Besonders faszinierend waren die Einblicke in das Bühnenbild, die technischen Herausforderungen einer Open-Air-Produktion dieser Größenordnung sowie die aufwendig gestalteten Kostüme. Die 276 Kostüme für Sänger:innen und rund 100 Statist:innen werden handgefertigt und das sogar teilweise in Mailand. Auf der Bühne muss natürlich alles selbst bei starken Winden stabil stehen und bewegliche Kulissenelemente effizient bewegt werden, während die Künstler darauf stehen. Von den ersten Entwürfen bis zur Umsetzung wird hier nichts dem Zufall überlassen. Die Dimensionen und die Liebe zum Detail beeindruckten uns nachhaltig. Es wird zum Beispiel schon fleißig geübt, wie ein riesiger Kessel zum Schwingen gebracht werden kann oder ein Engel zerbricht. Lautsprecher-Boxen wurden so geschickt ins Bühnenbild integriert, dass sie kaum erkennbar sind.

Gespannt ist Katharina Reise auch, wie die neuen Kunstdrucke den Witterungsbedingungen standhalten und dem Publikum gefallen werden. Denn heuer sind nicht nur Holzelemente bemalt, sondern einige Gemälde gedruckt worden. Auf die Darsteller:innen warten in den nächsten Wochen noch zahlreiche Proben und am Ende drei Generalproben, eine für jede Besetzung. Selbstverständlich wird die Musik bei jedem Opernabend live vom Orchester gespielt. Musikalisch darf man sich neben den Solist:innen auch auf den Philharmonia Chor Wien und den Kinderchor (Gumpoldskirchner Spatzen) freuen.

Publikum schwärmt von der besonderen Atmosphäre

Dass der Steinbruch St. Margarethen zu den beliebtesten Kulturstätten Österreichs zählt, bestätigen auch zahlreiche Besucherbewertungen auf oeticket. Die Kombination aus Naturkulisse, Opernkunst und modernster Veranstaltungstechnik sorgt Jahr für Jahr für Begeisterung bei den Besucher:innen aus dem In- und Ausland.

Eine Besucherin beschreibt die Location als „einzigartig“ und hebt besonders die gelungene Architektur sowie die ausgezeichnete Infrastruktur hervor. Ein anderer Gast spricht von einer „tollen Atmosphäre, herausragenden Künstlern und einem fantastischen Bühnenaufbau“. Für kulinarische Verpflegung ist gesorgt und auch ein Shuttle-Service zum Steinbruch kann vorab gebucht werden.

 

Auch musikalisch ganz groß: Stars im Steinbruch

Der Steinbruch St. Margarethen ist jedoch weit mehr als eine Opernbühne. In den vergangenen Jahrzehnten gastierten hier zahlreiche internationale Musikgrößen und verwandelten das Areal in eine außergewöhnliche Konzertarena.

Zu den Highlights der vergangenen Jahre zählen unter anderem:

  • Santana (2010)
  • Leonard Cohen (2008)
  • Udo Jürgens (2002 und 2005)
  • Rainhard Fendrich (2005)
  • Christina Stürmer (2008)
  • Mark Knopfler (2015)
  • George Benson (2015)
  • Simply Red (2016)
  • Sting & Shaggy (2018)
  • Kraftwerk (2018)
  • Jack Johnson (2018)

Diese Liste zeigt eindrucksvoll die Vielfalt des Veranstaltungsortes, der sowohl Opernliebhaber als auch Fans internationaler Rock-, Pop- und Jazzgrößen begeistert.

Heuer wird Austropop-Legende Rainhard Fendrich am 3. und 4. September 2026 gleich zweimal im Steinbruch auftreten. Beide Konzerte sind bereits restlos ausverkauft.

Wer dennoch die einzigartige Atmosphäre im Burgenland bei einem musikalischen Ereignis erleben möchte, hat die Gelegenheit dazu: Für den 12. September 2026 sind aktuell noch Tickets erhältlich. An diesem Tag stehen gleich zwei außergewöhnliche Konzerterlebnisse auf dem Programm: Um 17 Uhr wird „Pink Floyd's – The Wall – Das Konzert“ aufgeführt, ehe um 21 Uhr mit „Pink Floyd's – The Dark Side Of The Moon“ eines der legendärsten Alben der Rockgeschichte live zelebriert wird.


LIVE-TERMINE


Tosca - Oper im Steinbruch

Die Premiere findet am 15. Juli 2026 statt.

Vorstellungen bis 22.08.2026 in St. Margarethen im Burgenland

Infos auf dem Stand vom 12.06.2026  

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