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Made in Austria

Fab Fox sprengt die Grenzen zwischen Realität & Illusion (mit Gewinnspiel!)

09.02.2023 von Manuel Simbürger

Kaninchen aus dem Hut ziehen? Eine Jungfrau zersägen? Löffel verbiegen? Für den Niederösterreicher Fabian Blochberger alias Fab Fox sind diese Zaubertricks so angestaubt wie so mancher besagter Zylinder, aus dem ein weißer Nager ach so überraschend herausguckt. Als „jung, modern und dynamisch“ beschreibt der Jung-Magier, der Robbie Williams, Coldplay und Rammstein als Vorbilder nennt, seine Zaubershows, mit der er, 30 Mitarbeiter und gleich drei Sattelschlepper (!) ab 24. Februar auf Österreich-Tour ist und unser Land in ein Land der Illusionen verwandelt.

Und plötzlich steht ein Flugzeug auf der Bühne: In der größten Zaubershow Österreichs begeistert der junge Magier Fab Fox mit großen Illusionen, lebensgefährlichen Feuer-Stunts, Teleportationen und vielem mehr. Regie bei „Fabulous“ führte ein Profi, der schon für Teilnehmer von „America's Got Talent“ Showkonzepte entwickelte. Versprochen: Das wird ein Abend, bei dem sowohl Jung als auch Alt nicht aus dem Staunen herauskommen – und der uns alle wieder an Magie glauben lässt. An eine Magie, die in uns selbst schlummert. Denn hinter all den spektakulären Illusionen, mit denen sich Fab Fox umgibt, steht eine Lebensweisheit, die realer nicht sein könnte: Träume können tatsächlich wahr werden.

Wir trafen den 23-jährigen Krumbacher zum sympathischen Plausch über Zaubertricks, magische Anfänge, Wissenschaft und Zauberer-Klischees.

Mit deiner aktuellen Tour „Fab Fox Fabulous - Österreichs größte Zaubershow“ wärst du schon 2021 unterwegs gewesen, musstest wegen der Pandemie aber absagen. Nun geht’s endlich los. Freust du dich jetzt umso mehr, wieder auf der Bühne zu stehen, oder ist nach der Pause das Lampenfieber größer als sonst?

Ich freue mich sehr auf all meine Auftritte, weil wir die Zwangspause genutzt haben, um die Show sogar noch zu verbessern, sie größer und spektakulärer zu machen. Es handelt sich jetzt um eine ganz andere Show als noch vor zwei Jahren.

Auf was dürfen wir uns denn genau freuen?

Der Titel ist Programm: Es ist tatsächlich die größte Zaubershow, die in Österreich jemals produziert wurde. Wir werden Menschen aus dem Publikum teleportieren lassen, ich werde Vorhersagen machen und vieles, vieles mehr. Es werden zahlreiche faszinierende und magische Dinge auf der Bühne geschehen.

Du vertrittst die „junge Generation der Zauberkunst“. Was bedeutet das eigentlich genau?

Ich will weg vom Klischee „Frack-Hut-Hase-Zauberstab“. Ich untermale meine Show mit fetziger Musik, mit modernem Tanz, mit viel Humor. Das Tempo ist sehr hoch. Ich möchte zeigen, dass Zauberei jung, frech, modern und dynamisch sein kann. Dafür brauche ich keine verstaubten Requisiten.

Nerven dich die von dir angesprochenen Zauberei-Klischees?

Ja, ehrlich gesagt schon. Deshalb möchte ich meinem Publikum etwas ganz anderes bieten. Ich versuche bei meiner Show durchgehend, die Leute mit Zauberei zu flashen.

Richtest du dich an eine bestimmte Altersgruppe?

Nein, absolut nicht, im Gegenteil. Die Großeltern sollen genauso eine gute Zeit haben wie die Enkerl. Das ist mir ganz wichtig. Zauberei ist alters- und zeitlos, sie begeistert alle Menschen. Das soll bei mir nicht anders sein.

Wieso fasziniert Zauberei so viele Menschen?

Ich glaube, wir alle genießen es, den Alltag für eine geraume Zeit hinter uns zu lassen, daraus herauszutreten und uns im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern zu lassen. Vielleicht auch sein inneres Kind wieder zu entdecken. Etliche Leute kommen nach der Show zu mir und sagen, sie wären an diesem Abend wieder Kind gewesen. Das finde ich sehr schön! Jeder Mensch liebt es, verblüfft zu werden.

Wünschst du dir manchmal, tatsächlich zaubern zu können?

Ich glaube, dieser Wunsch steckt in jedem von uns - zumindest zeitweise. Menschliche Träume wie Zeitreisen oder Teleportation greifen wir in der Show auch auf und bringen sie dem Publikum anhand von Tricks näher.

Aber: Ich bin kein Magier, der behauptet, magische Kräfte zu besitzen und tatsächlich zaubern zu können. Das wäre eine dreiste Lüge, von der ich Abstand nehmen möchte. Zauberei ist eine spezielle Art der Unterhaltungsform. Wir bieten den Menschen tolle und verblüffende Illusionen anhand von Tricktechniken. Dazu stehe ich und ich finde es sehr wichtig, das Publikum diesbezüglich auch nicht an der Nase herumzuführen.

Wie ist das eigentlich als professioneller Zauberer, der ja alle Tricks kennt: Kannst du persönlich noch an Magie, an Übernatürliches glauben? Oder denkst du sehr wissenschaftlich, orientierst dich an harten Fakten?

Ich glaube, ich bin ein Mischtyp (lacht)! Wir zeigen in der Show Tricks, die physikalisch eigentlich unmöglich sind. Und doch finden wir eine Lösung, sie möglich zu machen. Was ihr auf der Bühne seht, ist echt – aber gleichzeitig auch nicht. Ich glaube nicht an Spirituelles, aber ich möchte meinem Publikum den Glauben daran schenken.

Wurde einer der Tricks schon mal entlarvt?

Vor allem in der Anfangszeit ging der eine oder andere Trick schief. Ich glaube, das passiert jedem Künstler irgendwann mal. Die Kunst dahinter ist, den Fehler so zu kaschieren, dass es niemand mitbekommt.

Was macht einen guten Zauberkünstler aus?

Er muss wissen, wie man Geschichten erzählt. Muss wissen, wie man das Publikum in den Bann der Magie ziehen und zum Träumen animieren kann. Das alles versuche ich zu tun.

Steckt da auch eine Message dahinter?

Träume können wahr werden. Wenn ich lang genug an etwas glaube oder daran arbeite, kann es Realität werden. Für jedes Problem gibt es eine Lösung, solange man fest an sich selbst glaubt. Auch das ist eine Art von Magie.

Sprichst du da ein bisschen von dir selbst?

Als ich als 15-Jähriger gesagt habe, ich möchte Zauberer werden, hat natürlich zuerst mal jeder gesagt, das sei kein gescheiter Beruf und damit könne man kein Geld verdienen. Acht Jahre später stehe ich auf der Bühne und toure mit meiner Zaubershow durch Österreich. Tja ...

Wie oft musst du in deinem Familien- und Freundeskreis Zaubertricks vorführen?

Sehr oft (lacht)! Als Zauberer steht man bei jeder Feier im Mittelpunkt, auch so manches Mal ungewollt. Immer möchte irgendwer ein paar Tricks sehen. Aber das ist schon okay so.

Woher kommt eigentlich deine Leidenschaft für die Zauberkunst?

Ganz klassisch begonnen hat es mit einem Zauberkasten, den ich vor mittlerweile zehn Jahren bekommen hab. Damit habe ich meine ersten Tricks gelernt. Ich habe aber schnell gemerkt, dass diese Art von Zauberei nicht meins ist. Daraufhin habe ich mit einer umfassenden Recherche begonnen, habe YouTube-Videos geschaut, Bücher gelesen, mit sehr vielen Leuten gesprochen. Irgendwann kamen erste Auftritte auf Kindergeburtstagspartys, Hochzeiten oder Jubiläen. Mein Traum war aber stets die große Bühne. Ich wollte immer schon viele Menschen gleichzeitig begeistern. Erst kurz vor der Pandemie habe ich begonnen, mich eingehend mit Illusionstechnik zu befassen.

Für Illusionstechnik braucht es ein großes Team ...

... das ich Gott sei Dank habe. Mein Team besteht aus vielen Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen: Fotografen, Videografen, IT-Techniker, Tischler, Metalltechniker, und viele, viele mehr.

Was würdest du jemandem raten, der auch Zauberer werden möchte?

Beginne klein, beispielsweise mit Karten- oder Münzentricks. Steigern kann man sich immer noch. Und setze dich wirklich intensiv mit der Thematik auseinander.

Kannst du dich noch an deinen allerersten Zaubertrick erinnern?

Mit acht Jahren habe ich ein rotes Tuch verschwinden lassen. Meine Eltern waren sehr gnädig: Sie haben den Trick dahinter "nicht gesehen", obwohl er sehr offensichtlich war (lacht)!

Hast du Vorbilder?

Im Zauberei-Segment gar nicht, denn ich möchte niemanden kopieren, möchte mein eigenes Vorbild sein. Viel an Inspiration hole ich mir hingegen aus der Popmusik: Coldplay und Robbie Williams sind zum Beispiel tolle Vorbilder, was ihre Performances betrifft, sowie ihr Talent, das Publikum mitzureißen, große Hallen zum Beben zu bringen. Zudem sind sie auch nach all den Jahrzehnten immer noch on top und liefern Großartiges ab! Auch Rammstein finde ich bezüglich ihrer Bühneninszenierung toll. All die Pyrotechnik – großartig!

Gibt es einen Trick eines berühmten Magiers, den du im Gegensatz zur Allgemeinheit schnell entlarven konntest?

Der Entfesselungskünstler Houdini zeigte anno dazumal, wie er aus einer gigantischen Milchkanne flieht. Hinter diesen Trick bin ich recht schnell gekommen – und solch einen ähnlichen habe ich nun auch in der Show.

Welcher Zaubertrick in deiner aktuellen Show ist der herausforderndste? Oder auf welchen freust du dich jedes Mal am meisten?

Ich muss mich mit Handschellen innerhalb einer Minute aus einer brennenden Box befreien. Sollte ich das nicht schaffen, explodiert die Box. An dieser Performance üben wir bereits seit Wochen, auch mithilfe eines Stunt-Teams, das mir zur Seite steht. Das Ganze ist ja nicht ganz ungefährlich!

Sehr spektakulär ist aber auch, wenn wir jemandem aus dem Publikum auf die Bühne teleportieren. Und das, ohne dass der- oder diejenige etwas vom Trick mitbekommt!

Wow! Wie viele Verletzungen hast du dir während der Proben eigentlich bereits zugezogen?

Einige (lacht)! Prellungen oder Schürfwunden gehören einfach zum Berufsrisiko.

Wenn du tatsächlich zaubern könntest, was würdest du in oder an der Welt verändern?

Ich bin durch und durch Pazifist. Das heißt, ich würde tatsächlich den Weltfrieden herbeizaubern.

Fab Fox gastiert mit seiner Zaubershow "Fabulous" ab Februar in ganz Österreich, es gibt Termine in Krumbach, Oberschützen, Eisenstadt, Graz, Klagenfurt, Wiener Neustadt, St. Pölten, Linz, Innsbruck und Wien. Tickets gibt es bei oeticket.com.

TICKETS


Gewinnspiel


Wir verlosen für die Auftritte in Eisenstadt, Graz, Klagenfurt, St. Pölten, Linz, Innsbruck und Wien je 1x2 Tickets inklusive Meet & Greet!


Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantworte bitte folgende Frage:

Das Gewinnspiel ist bereits beendet, die Gewinner wurden benachrichtigt.

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