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Konzerte

Hauser: Der klassische Rebell

22.08.2025 von Manuel Simbürger

Er macht mit seinem Cello Liebe – und die ganze Welt ist begeistert: Star-Cellist Stjepan Hauser alias HAUSER (vormals Teil von 2CELLOS) mischt mit seiner genre-übergreifenden Performancekunst im November die Wiener Stadthalle auf. Zuvor baten wir den 39-jährigen Kroaten noch zum Interview: über Leidenschaft, die herausfordernde Welt der Klassik – und Falco. 

Die Prime-Video-Serie „Mozart in the Jungle” rund um einen unkonventionellen Dirigenten, der die eingefahrenen und traditionellen Prinzipien der Welt der klassischen Musik aufbrechen möchte und dabei auf Intrigen, Starrsinn und Eifersucht stößt, hat Stjepan Hauser nicht gesehen, wie er uns verrät. Muss er aber auch nicht, denn der weltbekannte Cellist, der sein Instrument „seine Ehefrau“ nennt und beim Musizieren nicht nur Musikgenres, sondern auch Sex und Musik vereint, ist wohl so etwas wie die leibliche Personifizierung des genannten Serienplots. Denn der 39-jährige Kroate gibt nicht viel auf Konventionen, auf Schubladen, auf Vergänglichkeit. Auf ausgetretene Pfade ohnehin nicht. Und ist dabei so erfolgreich, dass er bereits mit Legenden wie Andrea Bocelli, Elton John oder den Red Hot Chilli Peppers zusammengearbeitet sowie in den größten und bekanntesten Konzertarenen der Welt (darunter Madison Square Garden und das Opernhaus in Sydney) aufgetreten ist. Dabei hat er, mit Mut für den berüchtigten Blick über den Tellerrand, überbordendem Talent sowie sexy Hüftschwung, die Herzen von Millionen Fans erobert – und das weit über das Klassik-Genre hinaus. Denn: Ja genau, Grenzen sind auch nicht so sein Ding.

Emotional wuchtige Performancekunst

HAUSER, ursprünglich als Gründungsmitglied des Klassik-Duos (und Internet-Sensation) 2Cellos bekannt geworden, setzt auf eine elektrisierende Mischung aus Klassik-, Pop- und Rockmusik. Wenn er Welthits wie „Smooth Criminal“, „Hallelujah“, „Livin on a prayer“, “La Isla Bonita” oder Soundtracks aus “Game of Thrones” und  “Fluch der Karibik” covert, dann tut er das mit einer Leidenschaft und einer mitreißenden, alles verschlingenden Emotionalität, dass man tatsächlich ans Liebemachen erinnert wird. Zumindest an eine Art von Liebemachen, wie wir sie uns alle wünschen würden - es am Ende aber doch nicht hinbekommen. Weshalb Konzerte wie jene von HAUSER irgendwie auch zu einem Ort der Sehnsucht werden. „Sex und Cello-Spielen, das ist dasselbe“, sagt er frei heraus. Und grinst dabei.

HAUSERs Cello-Spiel ist eine emotional wuchtige Performancekunst, er gibt sich den von ihm selbst erschaffenen Tönen mit vollem Körpereinsatz und einem in den Bann ziehenden vibrierenden Enthusiasmus hin, die einen an Mick Jagger oder Ricky Martin denken lässt; ausgelutschte Radiohits (er schreckt auch nicht vor Shakiras „Waka Waka“ oder Celine Dions „My Heart will go on“ zurück) werden plötzlich wieder zu einem Plädoyer fürs Leben und der Menschlichkeit, nein: manchmal sogar noch größer als das Leben selbst, immerhin sorgen nicht nur Stjepan Hausers Cello-Spiel, sondern auch seine vielköpfige Band sowie Bühnen-Effekts wie Pyrotechnik für magische Gänsehaut-Momente. Musik von und mit HAUSER, so mag man meinen, ist gleichzeitig Ausbruch aus dem Alltag als auch Weg zur Selbstfindung – für das außer Rand und Band geratene Publikum ebenso wie für ihn selbst. Auch das hat uns der Latin-Lover, der nicht aus Lateinamerika kommt, verraten.

Am 16. November beehrt der Rebell Wien

Von HAUSERs dynamischen Stil, breitem Musik-Repertoire und seiner charmant-selbstsicheren Präsenz, die er auch abseits der Bühne ausstrahlt, kann man sich am 16. November selbst überzeugen: dann nämlich macht er mit seiner „The Rebel is back!“-Tour Station in der Wiener Stadthalle. Wenn Sie danach ein Cello nie mehr wieder mit denselben Augen betrachten (können): Wir haben Sie gewarnt.

Am 16. November werden Sie in der Wiener Stadthalle auftreten. Wie ist Ihre Beziehung zu Wien?

Ich liebe Wien. Wien ist wahrscheinlich die wichtigste Stadt für klassische Musiker. All die großartigen Komponisten, die Tradition – all das ist in Wien verwurzelt. Ich habe schon oft in Wien gespielt. Mein letztes Konzert dort war vor zwei Jahren, es war meine erste Solotournee und ich bin auch damals schon in der Stadthalle aufgetreten.

Ich freue mich so, wieder hier zu sein. Auch, weil das Publikum in Wien immer so begeistert ist. Es ist wirklich fantastisch.

Gibt es also einen Unterschied zwischen dem österreichischen Publikum und beispielsweise dem Publikum in den USA, in Deutschland oder in Australien?

Ich bin mir sicher, dass es generell Unterschiede gibt. Aber ich gestalte meine Shows immer so, dass alle gleich reagieren. Ich möchte einfach eine Verbindung zum Publikum herstellen. Meine Musik kennt keine Grenzen, denn meine Show umfasst alles. Natürlich beginnt es mit etwas klassischer Musik, ein paar Filmsoundtracks, aber dann geht es in den totalen Wahnsinn über: es gibt einen Latin-Teil, einen Romantik-Teil, einen Rock'n'Roll-Teil. Ich nehme das Publikum also mit auf diese Reise.

Zu Beginn der Show ist das Publikum natürlich ruhig und emotional. Manche weinen sogar, aber später drehen sie richtig auf, tanzen, springen und schreien. Meine Show ist also eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Welchen Teil der Show mögen Sie selbst am liebsten?

Nun, jeder Show-Abschnitt verfolgt sozusagen einen anderen Zweck, erzeugt unterschiedliche Emotionen – und man kann diese gegensätzlichen Emotionen nicht miteinander vergleichen. Aber wenn ich mich wirklich entscheiden müsste, würde ich sagen, es ist der romantische Teil, denn auch zu Hause höre ich romantische Balladen sehr gerne. Ich kann von Romantik nicht genug kriegen.

Sind Sie ein Romantiker?

Ja, kann man wohl so sagen.

Okay, das lassen wir mal einfach so stehen. (HAUSER lacht) Sie haben davon gesprochen, dass es ihnen wichtig ist, eine Verbindung zum Publikum aufzubauen. Was ist der wichtigste Schlüssel dafür, wie gelingt Ihnen das?

Ich glaube, die Leute spüren die Authentizität. Man kann nichts vortäuschen. Das Publikum sieht und fühlt alles, wenn du auf der Bühne stehst. Und wenn man authentisch ist, wenn man echt ist, reagieren sie darauf. So überwindet man tatsächlich all diese Barrieren und Mauern zwischen Publikum und mir, als Künstler auf der Bühne. Wenn ich auf die Bühne komme, beziehe ich das Publikum mit in die Show ein: Sie sind Mitglied einer Band und spüren das auch. Und deshalb entsteht bei jeder Show diese große Verbundenheit.

Sie ziehen das Publikum auch mit ihrer Bühnenpräsenz in den Bann. Sie performen mit vollem Körpereinsatz. Wie viel davon ist spontan und wie viel davon ist choreographiert?

Nichts davon ist choreographiert, denn ich bin kein Tänzer. Das würde nicht funktionieren, selbst wenn ich es wollte. All diese Bewegungen kommen ganz natürlich, weil ich mich in dem Moment so fühle. Ich spiele Cello mit Leidenschaft, mit Gefühl, und dann geht mein Körper einfach vollkommen in der Musik auf. Ich hatte nie geplant, so zu spielen. Es hat sich über die Jahre, bei vielen Konzerten, so ergeben. Mittlerweile ist es zu etwas Normalem geworden.

Ihr Cello-Spiel auf der Bühne sieht sehr anstrengend aus. Wie körperlich anspruchsvoll ist ein Konzert für Sie?

Sehr. Wie gesagt, bei meinen Konzerten tauche ich voll und ganz in die Musik und die Leidenschaft ein. Und weil es so intensiv ist, so viel Adrenalin und Energie in meinen Auftritten steckt, man herumrennt, springt und rollt und ins Publikum geht, ist es im Grunde wie Sport. Ich bin mir sicher, dass ich pro Konzert ein paar Kilo abnehme.

Das ist praktisch.

Ja. Aber nach dem Konzert esse ich. Also bin ich eh wieder gleich wieder bei meinem Ausgangsgewicht (lacht).

Wenn ich das so frei heraus sagen darf: Ihre Auftritte sind sehr erotisch.

Absolut.

Gibt es Ähnlichkeiten zwischen dem Cello-Spielen und Sex?

Ja, das ist eigentlich beides dasselbe. 

Können Sie das näher erklären?

Nun, so fühle ich mich, wenn ich Cello spiele. Ich habe Cello immer wie eine schöne Frau behandelt, sogar als ich noch auf der Highschool war. Cello war mein Weg in ein Reich der Fantasie, weil ich als kleiner Junge sehr schüchtern war. Ich traute mich nicht, Mädchen anzusprechen. Also war Cello mein wichtigstes Werkzeug. Ich behandle es wie eine Freundin und Ehefrau, bis heute.

Das Cello-Spielen hat also Ihre Persönlichkeit beeinflusst?

Ja. Anfangs, viele, viele Jahre lang, war ich sehr schüchtern. Ich hatte keine Freunde und war nicht gern mit Gleichaltrigen zusammen. Und das Cello war jahrelang die einzige Möglichkeit, mich und meine Gefühle auszudrücken. Deshalb war es mir das Cello-Spielen sehr wichtig. Und später im Leben habe ich mich natürlich weiterentwickelt. Jetzt bin ich viel weniger schüchtern – leider (lacht).

Dann frage ich Sie nicht, wie viele Freundinnen Sie haben (HAUSER lacht), sondern: Wie viele Cellos haben Sie?

Ich besitze mehrere. Wenn ich klassische Musik spiele oder Aufnahmen mache, benutze ich auch das Holzcello. Aber wenn man auf Tournee geht und in großen Arenen und Stadien spielt, braucht man natürlich ein elektrisches Cello, weil es sich leichter verstärken lässt. Und dann habe ich noch ein Carbonfaser-Cello, mit dem man alles machen kann. Man kann damit ins Wasser springen oder in den Schnee. Jedes Cello erfüllt also einen anderen Zweck.

Darf ich fragen, wie viel Ihr teuerstes Cello wert ist? 

Eigentlich besitze ich keine richtig teuren Celli. Wenn ich sie brauche, leihe ich sie mir nur ein- oder zweimal, weil ich nicht die Verantwortung tragen möchte, eine Stradivari oder so etwas mit mir herumzutragen. Das ist mir zu viel Aufwand, Verantwortung und es ist auch eine Versicherungs-Frage. Ich möchte diesen Stress lieber nicht auf meinen Schultern tragen.

Verständlich. Kommen wir wieder auf Ihre Tour zurück. Sie trägt den Namen „The Rebel is back!“. Sehen Sie sich tatsächlich als Rebell – und wenn ja, auch im Privatleben?

Ja, ich war schon immer ein Rebell und habe mich immer gegen viele Dinge aufgelehnt, besonders wenn man aus klassischen Musikkreisen mit all diesen strengen Regeln kommt, umgeben von Akademikern, Lehrern, Intellektuellen und Theorien darüber, wie man spielen und sich verhalten soll. Und all diesen Studenten, die diese Regeln blind befolgen.

Ich hatte schon immer diese Rockstar-Attitüde, schon von klein auf. Ich habe rebelliert und alles auf meine eigene Art gespielt, mit meiner Persönlichkeit, mit Charisma. Ich habe mich nicht an die festgelegten Regeln gehalten. Ich war also von klein auf ein Rebell.

Ist diese Einstellung für Sie auch eine Art von Katharsis? Ist es befreiend, ein Rebell zu sein und sich nicht an die Regeln zu halten?

Ja, denn dann folgst du deinem Instinkt und deinem Herzen. Und wenn du das tust, ist das immer befreiend. Du spürst dieses Gefühl der Freiheit, weil du auf deine eigene Intuition hören musst, anstatt den Regeln anderer zu folgen.

Es war also immer schon Ihr Ziel, die Grenzen zwischen klassischer und Pop-Musik aufzubrechen?

Ja. Schon als ich jung war, war ich überzeugt davon, dass ich Arenen und Stadien füllen kann. Die Leute haben mich deswegen ausgelacht. Sie dachten, das sei unmöglich. Sie dachten, das geht nur, wenn man ein Popstar ist, oder in einer Boyband oder Rockband. Diese Kategorien gab es schon immer. Aber ich sagte: ‚Nein, ich bin sicher, ich kann das auch. Ich kann das Gleiche mit dem Cello. Ich werde es euch allen beweisen.‘ Und viele Jahre später bin ich tatsächlich hier. Mein Traum ist wahr geworden.

Für diesen Traum mussten Sie also kämpfen. Oder müssen es vielleicht sogar nach wie vor.

Früher war es viel schwieriger, weil man die Balance halten musste. Man musste auf seine Lehrer hören. Man musste an Wettbewerben und Vorspielen teilnehmen. Aber jetzt, wo ich es geschafft habe, spiele ich, was ich will. Ich spiele, wie ich will. Ich spiele das Repertoire, das ich will. Ich muss mich vor niemandem mehr verantworten. Ich kann einfach meinem Herzen folgen.

In vielen Serien und Filmen, zum Beispiel in „Mozart in the Jungle“ …

… Kenne ich nicht, aber jetzt bin ich neugierig.

… wird die Klassik-Welt als sehr toxisch und taff dargestellt, mit viel Konkurrenz und einengenden Grenzen. Das ist also nicht nur ein Klischee und stimmt tatsächlich?

Tatsächlich stimmt das in vielerlei Hinsicht, denn sie reden nur über Dinge, die nur ihnen wichtig sind. Zum Beispiel darüber, wie man die Regeln befolgt, wie man spielt. Man darf ein Stück, ein Instrument nur auf eine bestimmte Art und Weise spielen. Es gibt keine anderen Möglichkeiten.

Das ist sehr stressig. Und Persönlichkeit und Charisma werden nicht so geschätzt wie in anderen Unterhaltungs-Bereichen, zum Beispiel im Showbusiness oder in der Popkultur. Wenn man also ein besonderes Talent hat, ist das in diesen klassischen Kreisen fast ein Fluch. Wenn man ein besonderes Talent und eine besondere Spielweise hat, hat man tatsächlich weniger Chancen, im Konkurrenzkampf oder ähnliches durchzukommen. Das ist also sehr toxisch.

Das klingt hart. Trotzdem: Was kann die Popwelt von der Klassikwelt lernen – und umgekehrt?

Das Gute daran, in diesem strengen Umfeld aufzuwachsen, ist natürlich, dass man viel über Disziplin lernt. Man lernt etwas über Musikgeschichte. Man hört großen Meistern zu. Man lernt all diese Details kennen: Symphonien, Opern, Kammermusik, Trios, Quartette. Man hat danach viel Wissen und bewundert all diese Komponisten und großen Künstler der Vergangenheit und all diese Nuancen, die es in der Popwelt nicht gibt. 

Aber sehr oft vergisst man in der klassischen Musik das große Ganze: die Reaktionen des Publikums. Man vergisst, dass das Publikum auch den Rhythmus, den gleichmäßigen Puls, die Energie und das Charisma mag. Wenn man also beides kombiniert, ist es ein voller Erfolg.

Und genau das ist bei mir passiert, weil ich beide Welten zusammenbringe. Deshalb haben die Leute so begeistert reagiert, weil ich die Sensibilität und die Details der klassischen Musik mit der Faszination des Pop verbinde. Zusammen ergibt das die bestmögliche Kombination. Ich finde, das ist cool.

Welche Rolle spielt klassische Musik Ihrer Meinung nach im 21. Jahrhundert noch? Und welche Rolle spielen Sie in der heutigen Welt der klassischen Musik? 

Klassische Musik ist so etwas wie die Bibel aller Musik. Sie wird für alle immer die Grundlage für alles andere sein. Wir behandeln sie also tatsächlich wie eine Bibel. Sie wird nie an Bedeutung verlieren. Sie wird immer wichtig sein. 

Meine Mission ist es jetzt, sie einem breiteren Publikum und jüngeren Menschen näherzubringen. Und ich habe das Zeug dazu, denn in der heutigen Welt reicht das nicht mehr aus. Man muss wissen, wie man die Musik selbst präsentiert. Es ist wichtig, die modernen Mittel mit der Schönheit klassischer Musik zu verbinden. Und das ist eine perfekte Kombination.

Welcher Popsong, den Sie je gespielt haben, war der herausforderndste?

Alle Songs, die ich bisher gespielt habe, sind eigentlich ganz einfach auf dem Cello zu spielen. Denn das Cello ist wie ein Sänger. Es ist so melodisch, man kann wirklich alles machen. Aber es gibt auch Songs, die kann man auf dem Cello nicht nachmachen. Deshalb versuche ich es gar nicht erst. Zum Beispiel kann man auf dem Cello keinen Hip-Hop spielen. Man kann auf dem Cello nicht rappen. Aber alles andere, was melodisch ist, geht problemlos. Und sogar Rocksongs sind toll. Denn Cello kann wirklich wie eine Rock-E-Gitarre sein.

Um auf Österreich zurückzukommen: Mir gefällt Ihre Version von „Rock me Amadeus“, die Sie vor kurzem auf Instagram online gestellt haben.

Oh, vielen Dank! Das freut mich. Es ist auch ein toller Song.

Waren Sie damals ein Fan von Falco?

Auf jeden Fall. Alle liebten Falco und diesen Song. Das Lied war auf der gesamten Welt bekannt. Ein gigantischer Hit, eine Sensation.

Wie schafft man es eigentlich, dem Original treu zu bleiben und ihn beim Covern gleichzeitig zu seinem eigenen zu machen? 

Das Wichtigste ist, die Stimmung und die Emotionen des Liedes wirklich auf den Hörer zu übertragen. Das ist alles, was man tun muss. Wenn ein Komponist also etwas ausdrücken möchte, ist es seine Aufgabe, diese Emotionen wirklich zu zeigen und auf den Hörer zu übertragen. Darauf konzentriere ich mich: auf die Emotionen, die Energie, die Leidenschaft, die Atmosphäre. Und wenn man erst einmal die richtige Stimmung hat, kann man nichts falsch machen. 

Es dreht sich also einmal mehr alles um Emotionen.

Emotionen, die Leidenschaft. Genau. Das ist es, was die Welt der klassischen Musik besser verstehen muss.

Sie haben bereits mit vielen Musiklegenden performt. Gibt es einen Künstler oder Künstlerin, mit denen Sie unbedingt noch zusammenarbeiten möchten?

Alle meine Traumkünstler sind bereits tot (lacht). Ich wünschte, ich könnte all diese Legenden aus der Vergangenheit treffen, wie Mozart zum Beispiel. Ich würde mit Mozart jammen. Das wäre cool. Und wir könnten zusammen „Rock Me Amadeus“ spielen!


Live-Termine


Hauser - "The Rebel is back!"

16. November 2025 | Wien, Wiener Stadthalle D


Infos auf dem Stand vom 22.08.2025  

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