Bild: Petros Studio
Diese Woche ist auf Spotify wieder viel passiert und unsere HEADLINER-Playlist ist um ein paar Songs stärker! Wie jede Woche haben wir uns durch ganz viel neue Musik durchgehört und haben für euch das Beste herauskristallisiert und schön kompakt zusammengefasst, damit ihr die beste Musik immer auf eurem Handy dabeihabt! Ein paar ganz besondere Highlights aus der Spotify-Liste möchte ich aber gleich noch extra hervorheben: Denn es ist noch viel mehr passiert, als dass heute die Deluxe-Version von Ed Sheeran's aktuellem Album “Play” erschienen ist!
“Play” erschien ja bereits im September, aber nun gibt es ein erweitertes “Gesamtprogramm” - mit insgesamt 27 Titeln, nämlich mit 14 Bonustracks, die nicht in der Standardausgabe enthalten waren und gleich fünf brandneue (!) Songs. Klar, Titel wie “Sapphire”, “Azizam”, “Camera” und “Old Phone” kennt man bereits. Jetzt gibt es jedoch aber auch unter anderem “Freedom”, “Regrets”, “Technicolour” und “Skeletons”, sowie weitere Titel, die Sheerans charakteristische Mischung aus stadiontauglichen Hymnen und viel Herzblut widerspiegeln. Hervorzuheben ist da etwa “Technicolour”, ein Song, der sich anfühlt wie ein warmer Schleier, schimmernd vor Optimismus. Oder auch “Don't Look Down” - ein Song wie geschaffen für ein Stadium: Gemeinsam mit Fred Again geschrieben, verbindet das Stück emotionale Dringlichkeit mit immer mehr pulsierenden Rave- und House-Rhythmen, geil! Oder “Freedom”, ein cineastischer Song, und “Regrets” - ein unglaublich intimes Stück! Jedenfalls ist die Erweiterung des Albums keine B-Ware!
Vor exakt 10 Jahren hat uns Helene Fischer schon einmal ein Weihnachts-Album geschenkt - und nun gibt es erneut einen Soundtrack für diese magische Zeit: “Die schönsten Kinderlieder - Winter- und Weihnachtszeit” ist nämlich nicht nur ein Kinderlieder-Album, sondern vielmehr eine Familienplatte, mit zeitlosen Arrangements von “O Tannenbaum” bis “Bald ist Weihnachten” - und natürlich Helenes unverwechselbarer Stimme, umgeben von einem Kinderchor.
Rund sechs Monate ist es her, als Kraftklub mit “Schief in jedem Chor” ihr neues Album “Sterben in Karl-Marx-Stadt” ankündigten, das nun heute erschienen ist. Davor gab es am Mittwoch noch die letzte Single, nämlich “All die schönen Worte” zusammen mit dem Schweizer Faber: “All die Worte, nie gesagt, jetzt bin ich fort, nehm sie mit ins Grab”, singt Faber da, die Stimme durchdringend wie ein Todesengel - und er hat ja Recht: Alles muss raus, am besten, solange man noch lebt.
Erst vor kurzem hat Josh. die Wiener Stadthalle ausverkauft (ein Live-Album dazu ist ja auch gerade erst erschienen), und nun gibt es die nächsten guten Nachrichten: Sein viertes Album wird “Wer singt dann Lieder für dich” heißen und erscheint bereits kommenden April! 13 neue Stücke wird es darauf zu hören geben, darunter die erste neue Single “Leise”: Schon bei der Livepremiere am Donauinselfest hat das für die Fans damals völlig unbekannte Stück sehr bewegt!
Laut, ironisch: Das ist Paula Carolina, die mit “Gib mir dein Geld!” (wollen wir das nicht alle?) ihr zweites Album “wild” ankündigt, das dann am 27. März erscheinen wird. Auf “Gib mir dein Geld!” trifft sie den Zeitgeist perfekt, rechnet pointiert und wütend, aber auch sehr spielerisch mit dem Kapitalismus ab. Da wird rasch klar, warum Paula Carolina als eine der spannendsten Stimmen der neuen deutschsprachigen Indie-Generation gehandelt (badum-ts!) wird!
Erst gestern war Zsá Zsá im rappelvollen Flex, heute gibt es ihre neue Single “dopamin high” - und treffender könnte man Zsá Zsá selbst ja auch nicht umschreiben: Wenn Selbstbewusstsein und Style aufeinanderprallen, dann kann das nur so klingen, ein pulsierendes Manifest für ein Leben im Dauerrausch aus Hustle, Hype und Highspeed. Kein Tiefgang um jeden Preis, sondern einfach nur Glamour und Gier, roh und ehrlich. Und natürlich wie geschaffen für den Dancefloor.
Als dritte Single aus dem für Ende Jänner angekündigten neuen Album von Tim Bendzko ("Alles, nur nicht zurück") ist jetzt der Song “Immer” erschienen: Nach dem atmosphärischen Titeltrack und den optimistischen Uptempo-Sounds von “Alles in Bewegung” zeigt Bendzko nun seine intimere Seite, immerhin verarbeitet er im nachdenklichen Text nichts weniger als ein einschneidendes Ereignis aus seinem Privatleben, nämlich das Ende von seiner Ehe. Aber: Auch mit Dankbarkeit!