Bild: Lizzie Klein
Diese Woche ist auf Spotify wieder viel passiert und unsere HEADLINER-Playlist ist um ein paar Songs stärker! Wie jede Woche haben wir uns durch ganz viel neue Musik durchgehört und haben für euch das Beste herauskristallisiert und schön kompakt zusammengefasst, damit ihr die beste Musik immer auf eurem Handy dabeihabt! Ein paar ganz besondere Highlights aus der Spotify-Liste möchte ich aber gleich noch extra hervorheben: Denn es ist noch viel mehr passiert, als dass Olivia Rodrigo mit “Take Me Home (4 Christmas)” die Weihnachtszeit einläutet!
Es ist dies ihre erste Xmas-Single - und für das Video hat sie sich prominente Unterstützung geholt: Weil sie selbst “Sex And The City”-Fan ist, spielt dort neben Comedian Ben Marshall auch Cynthia Nixon mit! Bereits Anfang des Jahres war Olivia Rodrigo bei Jimmy Fallon zu Gast und verriet dort, dass “Sex And The City” ihre absolute Lieblingsserie ist und dass sie “jede einzelne Folge mindestens dreimal gesehen” hat. Außerdem hat die Serie ihr aktuelles Album “You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love” beeinflusst, vor allem die Beziehung zwischen Miranda (Cynthia Nixon) und Steve (David Eigenberg). Der Clip beginnt damit, dass Rodrigo nach einer durchzechten Nacht aufräumt und dabei über Marshall hinwegsteigt, der bewusstlos auf dem Boden liegt. Sie stellt sich vor, wie er sie über die Feiertage zu seiner Familie mitnimmt, und spielt verschiedene Szenarien durch, die deutlich von “The Family Stone” inspiriert sind. Nixon übernimmt die Rolle der herzlichen zukünftigen Schwiegermutter, während Rodrigo sich in die Familie einfügt, bei Pantomime mitmacht, Lebkuchenhäuser baut und beim Tranchieren des Weihnachtsvogels hilft. Übrigens: Einen Weihnachtssong gibt es mit “Christmas Calling” auch von Rea Garvey, aber dazu später mehr.
Eine neue Single gibt es übrigens auch von Slayyyter: “Hey Boyyy” wird auf “Wor$t Man in America” zu hören sein, das am 4. Dezember erscheint - es ist dies der Nachfolger zum aktuellen Banger “Wor$t Girl in America”, von dem bereits “Crank 2” und “Beat Up Chanel$” zu hören waren.
Mit “I Wish You Were Here” stellt Rea Garvey das zweite Stück seines am 20. November kommenden Weihnachtsalbums “Christmas Calling” vor. Darauf erinnert er sich seiner Kindheit in Irland, als Junge mit sieben Schwestern in einem Haus voller Stimmen, wenig Platz und nicht besonders viel Geld. Stattdessen prägten der familiäre Zusammenhalt, Glaube und Liebe die Kindheit - zu Weihnachten natürlich am Höhepunkt der Gefühle, ein Moment, wo bei Garvey “alles geglänzt” hat …
Heute erscheint mit “Airplane Mode” das neue Album von James Blunt - und zugleich sorgt er für Aufsehen: Der Sonderedition legt der für seinen Humor bekannte britische Popstar eine persönlich signierte “Kotztüte” bei, wie man sie aus den Sitztaschen in Flugzeugen kennt. Damit nimmt er selbstironisch Bezug auf die teils kritischen Stimmen zu seinen Liedern. Sehenswert sind übrigens auch die Clips auf seinem Insta, wo er beispielsweise am Flughafen downgegradet wird …
Mit “Wild Love” gibt es auch ein neues Album von Passenger: ein Album über die aufregenden, aber auch beängstigenden Seiten der Liebe, eine Geschichte über Heirat und Vaterschaft. Die Songs klingen heimelig, als würde man mit Passenger gemeinsam am Lagerfeuer sitzen, und ihm bei seinen Erzählungen gespannt zuhören. Wenn man keine Angst vor großen Gefühlen und ein bisschen Kitsch hat, ist das wirklich ein sehr feines Album geworden!
Die zauberhaften Indie-Rocker Please Madame aus Salzburg melden sich mit neuer Musik zurück und geben mit ihrer neuen Single “Your Taste” einen ersten Vorgeschmack auf ihr neues Album! “Your Taste” beschreibt das unwiderstehliche Streben nach jemandem und wie einem der eigene Geschmackssinn unweigerlich dabei (ver-)leitet - und am Schluss steht der wunderschöne Satz: “Then I remember, there's only one thing that I want."
Auch von Bryan Adams gibt es mit “How's It Goin'” ein neues Album, sein mittlerweile auch schon siebzehntes und zugleich eine kanadische Geschichtsstunde im AOR-Gewand. Dabei gehört der Titelsong vielleicht sogar gleich mal zum Besten, was er seit langer Zeit aufgenommen hat! Ein besonderes Highlight zwischen all den Erzählungen über Kanada ist aber mit “51st State” auch das Trump-Spottlied: gut gebrüllt, Löwe!
Einen inhaltlich sehr wichtigen Song gibt es von Kontra K: In “Streichholz” erzählt der Rapper über gesellschaftlichen Druck, persönliche Ängste und den Wunsch nach Selbstbestimmung, fragt sich, wie familiäre Prägungen, gesellschaftliche Erwartungen und digitale Entfremdung das Leben beeinflussen. Sein Fazit: Man muss wieder echte zwischenmenschliche Nähe zuzulassen, die eigene Seele schützen und auch den eigenen Ängsten stellen!